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Abenteuer Schweden

Mit dem Wohnmobil durch Schweden

Sonntag 27.06.2021

Rüber auf die Nachbarinsel Öckerö – Tagesziel Malmö

300 km

Auch heute hat sich an der grauen Wolkendecke und dem Regen nichts geändert. So räume ich alles langsam auf, mache alles fahrbereit. Hier möchte ich allerdings noch Frischwasser auffüllen. Somit habe ich dann auf meiner Route zweimal den Tank gefüllt. 90 Liter stehen mir zur Verfügung, ich denke das ist ein guter Verbrauch. Also rolle ich den Schlauch auf merke aber beim aufdrehen, dass hier ein Art Verschluss vorhanden  ist. Ich kombiniere, es ist ein Schlauch, der nicht für die Frischwasserversorgung der Wohnmobile geeignet ist. Also alles wieder aufrollen… Ein paar Meter weiter noch mehr Schläuche. Dieses Mal öffne ich VORHER den Hahn und es funktioniert. Also erneut Schlauch abrollen und Blacky „betanken“. Nachdem wieder alles aufgeräumt ist fahre ich zur Station an der ich meine Toilette entsorgen kann. Habe ich also auch das erledigt. Gleich daneben ist ein großer Schlauch, der an eine fahrbare Wanne angeschlossen ist. Diese schiebe ich unter Blacky und kann somit auch mein Grauwasser entleeren. Müll noch am anderen Ende vom Platz entsorgen und los geht es nach Öckerö.

Wenige Minuten später fahre ich einen Küstenabschnitt an, den mir wieder mal Google empfohlen hat. Ich parke am Friedhof, die Küste sehe ich schon beim aussteigen. Der kleine Rundgang zeigt auch hier diese fantastische Felsenlandschaft, aber der Wind lädt nicht gerade zu langen Wanderungen ein.

Also steht dann das heutige Tagesziel fest. Es soll nach Malmö gehen. Ein Stellplatz mit Blick auf die Öresundbrücke. Vor uns liegen 300 km. Aber mit genügend Zeit und neuer Energie durch den gestrigen Ruhetag ist das leicht zu schaffen. Und schon geht es los.

Es geht sehr gut voran und auch wenn nun das Ende von meinem Abenteuer ansteht, bin ich mehr als glücklich. Meine Route führt mich durch die Stadt, aber auch der Verkehr streßt mich in keiner Weise. Irgendwann führt mich der Routenplaner durch eine Seitenstraße, dann sollen es noch 850 Meter sein. Aber plötzlich ist da eine Baustelle. Die Fahrspur ist für meine Richtung gesperrt, man kann mir nur entgegenkommen.

Die Straße ist nicht zu lange, aber normalerweise würde ich nun umdrehen und eine andere Zufahrt suchen. Kurz bleibe ich stehen. Überlege und es kommt kein Gegenverkehr. Soll ich nun umdrehen und mich mit der Suche streßen oder einfach die paar Meter durchfahren? Der neue mutige Teil in mir siegt, ich fahre los und bin kurz danach durchgefahren, kurz vor meinem eigentlichen Ziel und habe ja niemandem geschadet. Gleich denke ich an meinen Mann, der wäre jetzt stolz auf mich! 

Nun also nur noch am Park vorbei, rechts abbiegen und der Stellplatz ist schon in Sicht. Wie gedacht mit Blick auf die Brücke in vorderster Reihe. Ich ergattere noch einen freien Platz und suche die Möglichkeit am Automaten zu zahlen. Die Nacht kostet mich 200 Kronen (ungefähr 20 Euro), dafür habe ich Strom, sehr gutes Wlan, kann mein Grauwasser ablassen, könnte WC und Duschen nutzen und habe diesen tollen Ausblick.

Wir erkunden dann also den nahegelegenen Hafen, drehen um und erkunden noch die andere Richtung zum Park. Als Überraschung befindet sich direkt dahinter ein Hundeauslauf. Zur Hauptstraße hin ein großer Zaun. Ich bin begeistert und lasse Daily laufen. Als ich wieder zurück will, entdecke ich ganz hinten am Gelände eine Familie mit Kinderwagen, ohne Hund, die das Gelände überqueren. Nunja das sollte man eben bedenken, wenn man den Auslauf nutzen will. Daily hat hier keine Schwierigkeiten, aber wer will schon Ärger oder Diskussionen im Urlaub haben. 

Den kleinen Hügel nach oben, die Aussicht genießen und schon sind wir wieder am Stellplatz. 

Entspannt geht es an diesem letzten Tag zu. Nach etwas Recherche weiß ich nun, dass Deutschland und Schweden als grün eingestuft wurden, also von der Seite Dänemark, so kann ich ohne weiteren Test ausreisen.

An diesem letzten Tag nutze ich die Gelegenheit und mache ein paar Bilder vom Sonnenuntergang. Auch diese tolle Stimmung und Atmosphäre schließe ich in mein Innerstes und genieße dankbar mein schwedisches Lieblingsgetränk. 

 

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