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Abenteuer Schweden / Norwegen 31.07.2021

Und schon ist die Nacht vorbei… Viel später als geplant wache ich auf und der Plan, sehr früh aufzustehen um direkt die knapp 400 km zum Bärenpark nach Orsa durchzufahren, ist hiermit nicht mehr aktuell! Also Kaffee trinken und neu planen. 

Ich nutze die Gelegenheit und mache Großputz. Teppiche raus, Wäsche sortieren. Lebensmittel neu sortieren usw. Dauert nicht lange und ich habe direkt wieder ein tolles Gefühl, so aufgeräumt und sortiert. So entscheide ich mich für die Route nach Orsa, aber ganz entspannt und will da einen Stellplatz finden, wo es eben passt. Heute ist es egal wie weit ich komme. Auch mal entspannt!

Wie immer gibt es viel zu entdecken, aber ich kann unmöglich alles fotografieren. Also reise ich entspannt dahin und halte kurz vor Östersund. Spontan frage ich Google nach Sehenswürdigkeiten in der Nähe und da gibt es in Orrviken eine Elchfarm. So bin ich also wenige Minuten später auf dem Parkplatz der Elchfarm und freue mich auf eine geführte Tour.

Da noch fast eine Stunde Zeit ist gönne ich mir eine Waffel und eine Tasse Kaffee und warten auf der Terrasse in der Sonne. Ich genieße das und bin erneut unendlich dankbar für dieses Erlebnis.

Langsam kommen immer mehr Touristen an und die Terrasse füllt sich. Pünktlich geht die Tour los. Vorab ein paar allgemeine Informationen bevor wir Richtung Gehege wandern. Es ist eine informative und humorvolle Führung. Es ist wunderbar den Tieren nicht einfach nur nah sein zu können, sondern auch so viel zu erfahren. Am Ende bin ich einfach glücklich, dass ich so spontan hierher gefunden habe. 

https://www.moosegarden.com

Da es früher Nachmittag ist, schaue ich erneut was mir Google jetzt so anbietet und will noch zu einem kleinen Reservat fahren. Aber vorher beschenke ich mich noch selbst und kaufe in dem kleinen Cafe / Shop einen Elch zur Erinnerung. Er soll mein neuer CoPilot werden!

Keine 10 Minuten später bin ich auf Höhe des Reservates, finde aber keinen Zugang. Kann also nirgends parken und fahre wieder zurück. Dann nutze ich doch noch die Gelegenheit, parke am Wegrand und laufe zum Wasser. Es ist in Sichtweite und ich bin ja schnell wieder am Auto. Ein paar Bilder später bin ich dann schon wieder zurück bei Blacky. und mache ich nun weiter auf den Weg Richtung Orsa. 

Knapp 100 km vor Orsa halte ich an einem Parkplatz und bin direkt hingerissen. Wasser, Steine, Seerosen, Natur und ich bin ganz alleine. Erst laufe ich etwas umher, lasse alles auf mich wirken und beschließe die Nacht hier stehen zu bleiben. Wenn mir das einer noch vor ein paar Monaten erzählt hätte, ich allein hier über Nacht! Ich hätte laut gelacht. Aber inzwischen fühlt es sich einfach nur richtig an. Zumal ich auch hier nicht einen einzigen Tag Angst hatte. Was für eine Bereicherung!

Wenige Minuten später entschließt sich ein Ehepaar ebenfalls für eine Nacht hier an diesem tollen Parkplatz. 

Es gibt heute nur Nudeln mit Soße. Jetzt so satt und zufrieden merke ich dann doch den Tag, die vielen km. Also mache ich es mir gemütlich und widme mich nur noch meinen Reisenotizen. Dann noch den Schlaf nachholen, der mir gestern nicht möglich war. Morgen früh sind es dann nur noch 100 km und ich habe den Bärenpark in Orsa erreicht. Darauf freue ich mich schon sehr! Auch wenn die Wettervorhersage eher mäßig ist, ich mache wie immer das beste draus.

So falle ich dann kurze Zeit später ins Traumland.

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Alesund

Alesund

Eine schöne Stadt, die man unbedingt besuchen sollte wenn man sich auf eine Rundreise an der Küste Norwegens begibt. 

Der großzügige Stellplatz direkt am Wasser sollte in der Saison allerdings frühzeitig angefahren werden. Beim ziehen des Tickets unbedingt beachten, der vordere Automat gilt lediglich für die PKWs die vorne parken, das richtige Ticket zieht man am hinteren Endes des Parkplatzes. Dort befinden sich auch die sanitären Anlagen. 

Nur wenige Gehminuten später erreicht man dann die schöne Innenstadt und kann auf Entdeckungstour gehen. Einfach nur am Wasser entlang spazieren, eines der vielen Musen besuchen oder vielleicht auch leckeren Kaffee und Kuchen in einem der vielen Cafes genießen. 

Meine Empfehlung ist auch ein Besuch des kleines Stadtparks namens Storhaugen. Es geht hübsch bergauf, belohnt dann aber mit viel grün, vielen Sitzmöglichkeiten und einem grandiosen Ausblick auf die Stadt und auch die vielen kleinen umliegenden Inseln.

 

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Asnen Nationalpark

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Ales Stenar

Ales stenar

Dank dem Routenplaner ist diese Sehenswürdigkeit gut zu finden. Direkt nach Abfahrt von der Hauptstraße befindet sich rechts ein großer Parkplatz. Leider nur wenige Schattenplätze, da sollte man also sehr früh dran sein!

Am Parkautomaten muss man eine Kredit- , bzw. Bankkarte nutzen. Parkzeit wählen, Kennzeichen eingeben und Handynummer für den digitalen Beleg. 

Direkt rechts weg vom Parkplatz geht es zu der Steinformation. Ein gemütlicher Spaziergang und man ist schon in Sichtweite. Für Hundehalter ist allerdings zu beachten, dass es über ein Viehgitter, bzw. Weiderost  geht. Dann noch ein kleiner Anstieg und man ist oben angekommen. Wir waren sehr früh oben, aber schon kurze Zeit später strömten die Touristen wie kleine Ameisen fleißig den Berg hinauf.

Auf dem Rückweg sind wir rechts den Weg hinunter zum Meer. Dort ist neben dem Zugang zum Wasser auch eine Fülle an kleinen Geschäften und man kann auch etwas essen und trinken. Einen Parkplatz gibt es dort auch, jedoch habe ich nur das parken für Klasse 1 (PKW) erlaubt gesehen. 

Die aus 59 Steinen bestehende Schiffssetzung liegt auf einem etwa 37 Meter hohen Hügel direkt an der Ostseeküste beim Ort Kåseberga im Süden Schonens. Der Küstenabschnitt ist von einer steil zum Meer abfallenden Abbruchkante geprägt.

Die 0,5 bis 1,8 Tonnen schweren Steine sind in Form eines Schiffes angeordnet. Die etwa drei Meter hohen Stevensteine von Bug und Heck sind am größten, die Höhe der Steine nimmt von dort zur Mitte hin ab. Während der Großteil der Steine aus örtlich vorkommendem Sandstein ist, bestehen einige Steine aus Hardebergasandstein, der etwa 20 Kilometer entfernt bei Simrishamn gebrochen wurde.

Bei von Märta Strömberg geleiteten Ausgrabungen im Jahr 1997 wurden in der Anlage bearbeitete Feuersteine, Keramikscherben und eine Urne mit Fragmenten verbrannter Menschenknochen und Holzkohle gefunden, die mit der C14-Methode auf die Vendelzeit (circa 600 n. Chr.) datiert wurden, was auch vom Dekor der Urne bestätigt wird. Es wird angenommen, dass die gefundenen Objekte zeitgleich mit der Schiffssetzung sind.

Quelle Wikipedia 

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