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Abenteuer Schweden 27.06.2021

Sonntag 27.06.2021

Rüber auf die Nachbarinsel Öckerö – Tagesziel Malmö

300 km

Auch heute hat sich an der grauen Wolkendecke und dem Regen nichts geändert. So räume ich alles langsam auf, mache alles fahrbereit. Hier möchte ich allerdings noch Frischwasser auffüllen. Somit habe ich dann auf meiner Route zweimal den Tank gefüllt. 90 Liter stehen mir zur Verfügung, ich denke das ist ein guter Verbrauch. Also rolle ich den Schlauch auf merke aber beim aufdrehen, dass hier ein Art Verschluss vorhanden  ist. Ich kombiniere, es ist ein Schlauch, der nicht für die Frischwasserversorgung der Wohnmobile geeignet ist. Also alles wieder aufrollen… Ein paar Meter weiter noch mehr Schläuche. Dieses Mal öffne ich VORHER den Hahn und es funktioniert. Also erneut Schlauch abrollen und Blacky “betanken”. Nachdem wieder alles aufgeräumt ist fahre ich zur Station an der ich meine Toilette entsorgen kann. Habe ich also auch das erledigt. Gleich daneben ist ein großer Schlauch, der an eine fahrbare Wanne angeschlossen ist. Diese schiebe ich unter Blacky und kann somit auch mein Grauwasser entleeren. Müll noch am anderen Ende vom Platz entsorgen und los geht es nach Öckerö.

Wenige Minuten später fahre ich einen Küstenabschnitt an, den mir wieder mal Google empfohlen hat. Ich parke am Friedhof, die Küste sehe ich schon beim aussteigen. Der kleine Rundgang zeigt auch hier diese fantastische Felsenlandschaft, aber der Wind lädt nicht gerade zu langen Wanderungen ein.

Also steht dann das heutige Tagesziel fest. Es soll nach Malmö gehen. Ein Stellplatz mit Blick auf die Öresundbrücke. Vor uns liegen 300 km. Aber mit genügend Zeit und neuer Energie durch den gestrigen Ruhetag ist das leicht zu schaffen. Und schon geht es los.

Es geht sehr gut voran und auch wenn nun das Ende von meinem Abenteuer ansteht, bin ich mehr als glücklich. Meine Route führt mich durch die Stadt, aber auch der Verkehr streßt mich in keiner Weise. Irgendwann führt mich der Routenplaner durch eine Seitenstraße, dann sollen es noch 850 Meter sein. Aber plötzlich ist da eine Baustelle. Die Fahrspur ist für meine Richtung gesperrt, man kann mir nur entgegenkommen.

Die Straße ist nicht zu lange, aber normalerweise würde ich nun umdrehen und eine andere Zufahrt suchen. Kurz bleibe ich stehen. Überlege und es kommt kein Gegenverkehr. Soll ich nun umdrehen und mich mit der Suche streßen oder einfach die paar Meter durchfahren? Der neue mutige Teil in mir siegt, ich fahre los und bin kurz danach durchgefahren, kurz vor meinem eigentlichen Ziel und habe ja niemandem geschadet. Gleich denke ich an meinen Mann, der wäre jetzt stolz auf mich! 

Nun also nur noch am Park vorbei, rechts abbiegen und der Stellplatz ist schon in Sicht. Wie gedacht mit Blick auf die Brücke in vorderster Reihe. Ich ergattere noch einen freien Platz und suche die Möglichkeit am Automaten zu zahlen. Die Nacht kostet mich 200 Kronen (ungefähr 20 Euro), dafür habe ich Strom, sehr gutes Wlan, kann mein Grauwasser ablassen, könnte WC und Duschen nutzen und habe diesen tollen Ausblick.

Wir erkunden dann also den nahegelegenen Hafen, drehen um und erkunden noch die andere Richtung zum Park. Als Überraschung befindet sich direkt dahinter ein Hundeauslauf. Zur Hauptstraße hin ein großer Zaun. Ich bin begeistert und lasse Daily laufen. Als ich wieder zurück will, entdecke ich ganz hinten am Gelände eine Familie mit Kinderwagen, ohne Hund, die das Gelände überqueren. Nunja das sollte man eben bedenken, wenn man den Auslauf nutzen will. Daily hat hier keine Schwierigkeiten, aber wer will schon Ärger oder Diskussionen im Urlaub haben. 

Den kleinen Hügel nach oben, die Aussicht genießen und schon sind wir wieder am Stellplatz. 

Entspannt geht es an diesem letzten Tag zu. Nach etwas Recherche weiß ich nun, dass Deutschland und Schweden als grün eingestuft wurden, also von der Seite Dänemark, so kann ich ohne weiteren Test ausreisen.

An diesem letzten Tag nutze ich die Gelegenheit und mache ein paar Bilder vom Sonnenuntergang. Auch diese tolle Stimmung und Atmosphäre schließe ich in mein Innerstes und genieße dankbar mein schwedisches Lieblingsgetränk. 

 

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Abenteuer Schweden 26.06.2021

Samstag 26.06.2021

Ruhetag auf der Insel Hönö

Das leichte klopfen der Regentropfen weckt mich auf. Ich ziehe den Vorhang vorne auf und blicke auf einen grauen Hafen. Der Himmel voller Wolken und es regnet.

Aber mich darüber aufregen würde mir nicht in den Sinn kommen. Denn ändern kann ich nichts daran! Aber eine Alternative finden ist sicher möglich. Aber zuerst erkunden wir gemeinsam den jetzt noch stillen kleinen Hafen. Alle Rollos der vielen Wohnmobile sind noch geschlossen. Fürs erste plane ich mal einen Kaffee zu kochen und dann entspannt in den Tag zu starten.

Gesagt, getan und schnell fällt die Entscheidung einen Ruhetag einzulegen. Reiseberichte weiter zu schreiben. Bilder vorzubereiten usw. Es tut einfach gut auf sich selbst und das eigene Bauchgefühl zu hören. Und ich will das unbedingt beibehalten. Heute weiß ich auch direkt, wo ich die für den Verlängerungstag bezahlen kann. 

Perfekte Zeit für einen leckeren, schwedischen Muffin. Ich bin glücklich!

Heute denke ich auch viel an die letzten Tage, die ganzen Eindrücke und bin unendlich dankbar für diese Möglichkeit. Aber auch sehr stolz, dass ich mich dieser Herausforderung gestellt habe. Allein als Frau im Wohnmobil durch Schweden zu fahren. Mich selbst um all die Organisation zu kümmern. Die Routen selbst auszuwählen und durch keinerlei Angstgefühle gehemmt zu sein. Es ist eine intensive Zeit, das alles wird mir keiner mehr nehmen können und davon werde ich sicher lange Kraft tanken können. Nichts zu müssen, alles zu können – ein grandioses Gefühl der Freiheit. (M)ein Abenteuer Schweden 🙂 

Für den nächsten Tag plane ich die Fahrt auf die Nachbarinsel Öckerö und ein paar Rundgänge. Mehr steht dann nicht mehr auf dem Programm und ich lasse den Tag entspannt ausklingen und will den nächsten genauso entspannt angehen. 

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Abenteuer Schweden 25.06.2021

Freitag 25.06.2021

Tagesziel Elgafossen, Bullaren – spontane Weiterfahrt zur Insel Hönö

300 km 

Nach einer entspannten Nacht sind die Kräfte und die Energie auch wieder mit an Bord! Es soll heute zu den “echten” Wasserfällen Elgafossen gehen. Rund 120 km, wie ich finde wieder eine überschaubare Strecke. Ob ich dann dort frei stehen kann oder einen Stellplatz, bzw. Campingplatz wähle will ich noch offen lassen.

Es ist eine entspannte Fahrt, die vielen Geschwindigkeitsbeschränkungen sagen mir zu, es ist ein entschleunigtes Reisen. Ganz nach meinem Geschmack!

Auf der Route schaue ich mir noch den  Dalslandskanal an. Laut Google eine Sehenswürdigkeit in Sachen Schleusentechnik. Dort komme ich früh an, es ist noch kein Tourist zu sehen. Am Ende meines kleinen Rundgangs vermute ich, auch hier gibt es Einschränkungen aufgrund der Pandemie. Dann also ein paar Erinnerungsbilder und weiter.. 

 

Je näher das Tagesziel, desto karger wird die Landschaft, so empfinde ich es irgendwie. Aber es geht ja auch nah an die Grenze zu Norwegen. Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein. Der Routenplaner führt mich aufwärts, eine einfache Kiesstraße entlang und am Zielpunkt angekommen eine kleine Parkbucht für 4 Fahrzeuge. Danke, dass Blacky so klein und wendig ist!

Wir folgen dem Schild Wasserfälle und es geht direkt in den Wald. Dann hört man schon das rauschen. Wir stehen jetzt also oberhalb des Wasserfalles. Ein paar Schritte weiter sehe ich unten einen Pfad. Naja ziemlich steil und ich denke schon an den späteren Aufstieg, aber wir haben ja Zeit. Dann kommen wir zu einer Treppe. Also steil ist hier untertrieben… Während ich noch hadere und zweifle ob das der richtige Weg für uns ist startet Daily schon los. Bereits auf der ersten Stufe rutscht ihr Fuss ab. Ich lasse meinen Rucksack fallen, schnalle den Fotogürtel ab und setze mich auf die erste Stufe. Behutsam greife ich Daily vorn und hinten und dann ist sie auch schon wieder zurück auf der Holzplattform. 

Dieser Weg ist also für uns NICHT geeignet!!!

Zurück zum Auto, vielleicht fahre ich nochmal nach unten, und dort irgendwo parken und wir laufen die gerade Strecke? Mal sehen. 

Aber unten angekommen sind keine Parkplätze mehr verfügbar, auch die Idee ein Stück zurück zu fahren und dort zu stehen klappt nicht, denn gerade da gibt es nichts zum stehen. Wie kurios! Ich biege also rechts ab und versuche einen Weg mit einem anderen Zugang zu finden. Schließlich erkenne ich dann urplötzlich den Grenzübergang zu Norwegen. Der ist allerdings unübersehbar gesperrt. Also will ich da auch nicht mein Auto stehen lassen und verbotenerweise rüber spazieren.

Egal nun ist es so, dann keine Wasserfälle. Aber einen Kaffee später und ein paar Minuten schmökern im Reiseführer ergeben ein neues, spontanes Tagesziel, die Insel Hönö. 180 km sollten gemütlich zu schaffen sein! Dann also los… 

Und irgendwo im nirgendwo steht ein Elch am Straßenrand!

Kurz vor der Insel wird mir nochmal klar, dass ich ja mit der Fähre übersetzen muss. Und eigentlich bin ich ja extrem seekrank, aber schauen wir mal. Kurz vor der Fähre dann die Fahrspuren und die Ampelanlage. Ich kann bis ganz nach vorne fahren und schalte den Motor aus. Erstmal orientieren. Die Fähre legt gerade ab, also hab ich genug Zeit. Es gibt 5 Spuren. Ich bin in der 3, die für Wohnmobile und große LKW. Also die nächste Fähre anlegt, alle Fahrzeuge runtergefahren sind, starten die ersten Spuren mit grün. Spur 1, Spur 2, Spur 4 und 5 und zuletzt dann meine Spur. Irgendwie aufregend. Ich fahre bis ganz nach vorne. Motor aus, Handbremse und staunen. Direkt rufe ich mal meine Mama an, die wird staunen, ich auf einer Fähre!

Schon ein paar Minuten später legt die Fähre auf Hönö an. Wieder gleiches Ampelsystem. und dann geht es schon Richtung Stellplatz. Direkt am Hafen. 

Auch dieser Stellplatz ist sehr gut zu finden, kaum belegt und so finde ich einen Platz direkt vorn mit Blick auf die Boote. Wunderbar! Ich schließe meinen Strom an und öffne mal alle Türen.

Aber wo zahle ich nun? Kommt hier auch jemand zum kassieren wie bei den Stellplätzen vorher? Also wandere ich mal über den Platz. Finde den Müllcontainer, die Duschen und WC, viele Schläuche für Frischwasser, aber nix zum zahlen. Als ich meine “Nachbarn” anspreche ist die Dame sofort bereit mit mir zum Computer zu gehen. Camper hilft Camper 😉 

Es ist ein kleiner Kasten, den man nur öffnen muss! Erst ist es mir peinlich, aber dann lachen wir beide und die nette Frau geht wieder zurück. Ich tippe alles ein, zahle mit Karte und habe dann eine Banderole, gültig bis zum nächsten Tag 12 Uhr.

Ein schöner Inselabschnitt laut Google liegt etwa 1 km entfernt, das ist eine schöne Abendspaziergang Tour.

Erst durch ein Wohngebiet und dann an einem Spielplatz vorbei, der Weg wird enger und plötzlich der Blick auf das Wasser, Felsen, die Sonne scheint noch. Ich bin überwältigt. Natürlich gleich mal Fotos machen.

Wir wandern dann ein Stück über die Felsen und ich setze mich ein wenig hin. Voller Dankbarkeit genieße ich diesen Moment! 

Zurück am Stellplatz koche ich etwas und dann steht nur noch etwas Arbeit an. Emails, Kundenaufträge usw. Aber mit dem Blick auf die Boote ist es keine richtige Arbeit 😉 Etwas später noch eine kleine Abendrunde, aufräumen und entspannt ab ins Bett. Für den morgigen Tag soll es an den Küstenabschnitt gehen um den Sonnenaufgang einzufangen.

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Abenteuer Schweden 24.06.2021

Donnerstag 24.06.2021

Ruhetag in Trollhättan eingelegt

Mit dem Aufwachen kam die Anstrengung der gestrigen Wanderung mit einem Schlag auf mich zu! Diese Wanderung und die Fahrt hat mich einiges an Kraft gekostet, auch wenn es ein wundervoller Tag war. Somit höre ich heute ganz brav auf meinen Körper und lege einen Ruhetag ein. Und bei der Morgenrunde mit Daily entdecke ich nur wenige Meter vom Stellplatz das Schild welches auf ein Naturreservat hinweist. Also wie konnte ich das gestern übersehen?!

Dann soll es heute also durch dieses kleine Reservat gehen, dann weiter in die Stadt zu den Wasserfällen. Eine Uhrzeit, wann das Kraftwerke die Wassermaßen durchläßt habe ich zwar noch nicht, lasse mich aber überraschen. Mit kleinem Gepäck geht es los. Und schon direkt nach dem Aufstieg in das Gebiet springt von rechts nach links ein Reh. Aber sowas von nah! Natürlich konnte ich es nicht fotografieren, aber schon ein paar Meter weiter posiert ein Eichhörnchen für mich. Na die Gelegenheit nutze ich aber.

 

Es ist eine entspannte Wanderung und ich genieße diese Ruhe, das Grün, den Duft, einfach alles. 

Dann ein kleiner Abstieg und wir laufen Richtung Stadt. Es ist aber schon wieder sehr warm, also suche ich immer Wege die etwas Schatten bieten. In der Stadt überkommt m ich ein Hungergefühl. Aber nach einigen Runden durch die Gassen führt mich mein Weg zu einem Imbiss, dort bestelle ich einen Dürüm. Nicht schwedisch, aber für einen Besuch im Restaurant steht mir einfach nicht der Sinn. Den Dürüm genieße ich dann auf einer Parkbank am Fluss und beobachte das Treiben in der Fußgängerzone.  Als nächstes möchte ich also zu den Wasserfällen.

Auf dem Rückweg komme ich also an dem ausgewiesenen Parkplatz für die Attraktion vorbei. Auch das Werbeschild sehe ich, aber von da kann man doch nichts sehen? Ich orientiere mich also weiter zurück und biege dann irgendwann mal rechts ab und laufe einen schmalen Weg entlang. Dieser führt uns direkt zu einer perfekten Position um das Spektakel zu beobachten und zu fotografieren.

Aber nach ein paar Minuten schaue ich nochmal auf der Seite des Kraftwerks nach und siehe da, aufgrund der Pandemie wird kein Wasser fließen! Sehr schade, aber so ist es nunmal. Also laufen wir entspannt zurück zum Parkplatz. Wieder durch das kleine Reservat, weg vom Trubel der Stadt.   

Der restliche Tag verläuft dann eher ruhig. Während Daily schnarcht sichere ich noch ein paar Bilder und stöbere nebenher in meinen Reiseführern und plane mal grob die nächste Route. Es war eine gute Entscheidung heute nichts weiter zu planen und somit genieße ich das “Nichts-Tun” und entspanne einfach.

Den kostenlosen Stellplatz direkt mit Google Maps finden

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Abenteuer Schweden 23.06.2021

Mittwoch 23.06.2021

Tageziel Trollhättan

170 km

Der Wecker klingelt heute sehr früh. Es soll ja vor der Hitze in den Tiveden Nationalpark gehen. Aber ein Blick aus dem Fenster gibt Entwarnung. Es hat über Nacht geregnet. Leichter Nebel liegt noch auf dem See. Eine Wolkendecke verheisst einen eher kühleren Tag. Somit geht jetzt alles sehr langsam und entspannt voran.

An diesem einsamen See aufzuwachen ist einfach ein Geschenk.

Am Nationalpark, am Eingang Ösjönäs stecke ich mir noch den deutschen Flyer ein und entscheide mich für die lila Route, den Trehörningsrundan. Stattliche 9,5 km und laut Beschreibung einer der schönsten, aber auch beschwerlichsten Routen.

Los geht es und da es einmal rund um den See geht habe ich auch in Sachen verlaufen keine Sorge. Aber es zeigt sich, die Wegweiser sind auch hier sehr gut angebracht.

Die Steigungen schaffe ich erstaunlicherweise leichter als sonst. Die 8 Tausender Tour Zuhause war wohl eine perfekte Vorbereitung.

Hier und da gibt es schöne Bereiche direkt mit Zugang zum Wasser. So kann sich Daily immer mal wieder abkühlen. Aber heute ist es zum Glück wirklich nicht heiss.

Beeindruckende Landschaft, hier und da mache ich Bilder. Aber lange stehen bleiben bedeutet auch, die Mücken magisch anzuziehen. Zudem verlangt der Weg meine volle Aufmerksamkeit. Wurzeln, Steine und auch kleine Mini-Moore machen den Weg zu einem Abenteuer.

Nach und nach wird aus dem kleinen Abenteuer aber ein großes. Der Weg wird wilder, anspruchsvoller und als ich an einer Stelle über einen riesigen, zudem ungesicherten Felsen soll wird es mir schon mulmig. Denn rechts und links geht es einfach mal steil nach unten.

Dann stehe ich einmal vor einem Abstieg und plane in meinem Kopf wie ich unbeschadet nach unten komme. Mehrere Versionen, aber die, bei der ich mich hinsetze und vorsichtig nach unten „rutsche“ siegt.

Da ich bisher niemandem begegnet bin mache ich mir über Zuschauer auch keine Sorgen. Und selbst wenn…

Daily läuft zielstrebig voran. Regiert auf „langsam“ und „warte“ perfekt und wir meistern diesen Weg gemeinsam. Nach mehr als der Hälfte werden die Schritte nach unten anstrengender und teilweise bleibt Daily stehen, dreht sich um und schaut mich an. Ich will in Ihrem Gesicht lesen „Komm das schaffen wir“ und so machen wir es dann auch.

Inzwischen sind mir schon einige Menschen entgegen gekommen und ich wundere mich. Die sehen alle so frisch aus, was ich von mir nicht behaupten kann.

Als ich das Schild Ösjönäs 1,6 km sehe rufe ich innerlich meine ganze Motivation zusammen und tausche die noch zu laufenden knapp 2 km aus gegen die bisher knapp 8 km! Und das wirkt Wunder.

Am Parkplatz eingekommen erstmal frisch machen. Während ich erfrischt aus dem Bad komme und in neue Kleider tauche liegt Daily bereits schnarchend auf meinen Schuhen.

Ich melde mich bei meinen Lieben und überlege, endlich barfuß, ob ich tatsächlich noch die knapp 180 km nach Trollhättan fahren soll. Dort will ich mir die Wasserfälle anschauen.

Mein Bauchgefühl sagt ja und ich mache alles fahrsicher und starte.

Auf dem Weg komme ich an meinem neuen „Lieblingsplatz“ vorbei und bin dankbar für diese Erfahrung. Mit einem lächeln geht es weiter. In Gedanken freue ich mich auf das Essen später. Nudeln, Sahnesoße, Käse, sowas in der Art.

Auf der Route entdecke ich ein Pferd, es sieht tatsächlich aus, wie das von Pippi Langstrumpf. Aber ich bin zu erledigt um umzukehren und ein Bild zu machen. Und das will was heißen. Meine Füße brennen.

In Trollhättan angekommen bin ich überrascht. Eine große Stadt. Viel Verkehr und ich bin kurz verunsichert ob ich mir da das richtige Ziel ausgesucht habe. Aber bisher hat alles wunderbar geklappt, somit vertraue ich erneut meinem Bauchgefühl.

Dann wird es wieder mehr grün, weniger Leute, es geht an Wasserkanälen vorbei, an einer kleinen Schrebergarten Siedlung. Und um die Ecke hoch, plötzlich ein riesiger Parkplatz. Extra Buchten mit Holzbalken für Wohnmobile. Erster Eindruck sehr schick!

Ich parke ein, atme durch und melde mich bei meiner Familie.

Nach einer kurzen Erkundungsrunde (sehr kurz 😉 ) habe ich großen Hunger. Aber je länger der Weg wurde umso weniger Lust hatte ich auf kochen. Somit schließe ich den Wahnsinns Tag mit einer Portion Ravioli ab.

Heute spielt auch Deutschland bei der EM. Aber 21 Uhr… Das schaffe ich wohl eher nicht. Und so ist es dann auch. Ich falle später mit Lichtgeschwindigkeit ins Traumland.

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Abenteuer Schweden 22.06.2021

Dienstag 22.06.2021

Tagesziel Nationalpark Tiveden

80 km

Erst um 10:30 Uhr fahre ich los. Tagesziel soll der Nationalpark Tiveden sein. Mit etwa 80 km eine überschaubare Strecke.

Über die Park4Night App habe ich einen einsamen Stellplatz ausgesucht. Hier würde ich gerne frei stehen und mal sehen wie das so ist. 

Koordinaten eingegeben und nur weniges km vom Park entfernt finde ich den Platz. Niemand sonst steht dort. Es ist eine kleine Einfahrt / Einbuchtung. Der See ist direkt gegenüber, einmal über die Straße. Platz ist eigentlich genug und ich kann mich noch hinstellen wie ich mag, aber mein Bauchgefühl ist nicht überzeugt. Ich erinnere mich, kurz vorher bin ich an einem kleinen Picknick Platz vorbeigefahren. Da will ich mal hin, sicher wird dort das übernachten auch nicht erlaubt sein, aber dann suche ich mir etwas passendes. Denn hier ist es zwar nicht verboten, aber ich fühle mich eben nicht direkt wohl. Also umdrehen und hoffen.

Für einen Rundgang durch den Nationalpark ist eh sowieso schon zu spät, also habe ich keinen Streß und suche entspannt nach einem geeigneten Stellplatz.

Nur wenige Meter weiter dann dieser grandiose Platz direkt am See. Eine kleine Feuerstelle, Bänke und ein Tisch, ein Steg und dieser Ausblick! Dann die Entdeckung, es ist hier gestattet eine Nacht stehen zu bleiben. Perfekt!!!

Sorgsam wähle ich meine Parkposition und komme langsam an. Ja hier werde ich über Nacht bleiben und diese Stimmung ganz bewußt erleben und genießen. Als Bonus mache ich noch ein kleines Lagerfeuer und grille meine Würstchen, denn das stand auch auf meiner Wunschliste. Also es ist wirklich ein perfekter Tag! Dazu noch mein alkoholfreies Getränk und die Stille. Es fällt mir schwer das alles in passende Worte zu kleiden. Mir wird bewußt, wie wertvoll dieser Augenblick ist, wie dankbar ich sein kann, das erleben zu dürfen. 

Satt und zufrieden sitze ich am Tisch und arbeite ein wenig am Tablet während ich diese Aussicht einfach nur wundervoll finde. Daily liegt an meinen Füssen und schnarcht. Die Vögel zwitschern und der Wind läßt die Blätter leicht beruhigend rauschen. Wo kann man bitte jetzt die Zeit anhalten!!!

Nach einer kleinen Abendrunde mache ich so langsam alles sicher und lege mich entspannt hin. Das eine Heckfenster ist noch offen und ich liebe es den Blättern im Wind zuzuschauen. Aber irgendwann siegt die Müdigkeit und ich mache mich auf ins Traumland. Vielleicht wache ich morgen mit Gesichtskrämpfen vom Dauergrinsen auf!

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Abenteuer Schweden 21.06.2021

Montag 21.06.2021

Nationalpark Trollskogen – Schlossruine Borgholm – Tagesziel Motala

370 km

Der frühe Vogel…

Der Wecker klingelt, nur einmal wird geschlummert!

Da ich am Vorabend alles schon reisefertig gemacht habe, starten wir schon kurze Zeit später. Am Ausgang noch die Kassette leeren und dann weiter zum Nationalpark. Es sind nur knapp 6 km.

Wir sind ganz alleine auf dem riesigen Parkplatz. Ich packe meine kleine Bauchtasche, Wasser für Daily und noch Handy und Geldbeutel, dann laufen wir Richtung Eingang. Zum Glück ist es noch nicht so heiss. Es war eine gute Entscheidung so früh hier zu sein. Es soll die lange Route werden, die rote Tour mit dem Namen “Trollskogestigen”. Ganze 4,5 km erwarten uns und ich freue mich einfach! 

 

Vorbei an riesigen Wurzeln, Stämmen und immer begleitet von beruhigendem Vogelgezwitscher erreichen wir den Strand. Gerade kämpft sich die Sonne durch die Wolken, ich nutze den Moment. Alles ist so still und friedlich. Das leise rauschen der Wellen und die entfernten Vogelchöre machen den Moment perfekt. 

Noch ein paar Bilder und wir wandern entspannt weiter. Aber schon kurze Zeit später zeigt sich die Sonne mit voller Kraft. Auf einen Schlag ist es einfach heiss… Zum Glück geht der Weg durch viele schattige Wege und so ist es tatsächlich auszuhalten.

Ein altes Wrack liegt am Strand, natürlich auch ein schönes Fotomotiv, später noch eine riesige Eiche. Hier gibt es wirklich viel zu entdecken, wenn man denn die Natur liebt. Teilweise werden die Pfade eng und viele sind halb verwachsen, aber das macht es spannend. Der Weg führt dann wieder ein Stück am Wasser entlang und später auf weite Wiesen. Einfach wunderbar diese Vielfalt zu durchlaufen. Es hat sich wirklich gelohnt und war in meinen Augen schöner als der Asnen Nationalpark. Somit gönne ich mir, zurück am Auto, einen Kaffee und Daily bekommt ein Frühstück.

Das heutige Tagesziel ist in Motala. Dort will ich dann entscheiden in welcher Richtung, bzw. mit welcher Route ich den See oder sogar beide Seen (Vättern und Vänern) umfahre. Aber nun liegen erstmal 370 km vor uns.

Wir fahren an Windmühlen vorbei, ich bestaune die unterschiedlichen Landschaften und entdecke im Augenwinkel eine Ruine. Spontan drehe ich bei nächster Gelegenheit um und fahre die Ruine an. Es ist die Schlossruine Borgholm. Für 100 Kronen (ungefähr 10 Euro) geht es auf das Gelände. Beeindruckend wie groß und vor allem wie gut erhalten.

Stellenweise durchlaufen wir schattige Bereiche, das passt wunderbar, aber es ist auch vieles in der prallen Sonne. Somit halte ich diesen ausserplanmäßigen Besuch sehr kurz und wir machen uns schon bald wieder auf den Rückweg.

Weiter auf der 136 staune ich später nicht schlecht, als ich plötzlich Kamele erblicke. Da muss ich anhalten und genauer hinschauen. Kurios und ich muss lächeln und natürlich Bilder machen.

 

In Motala angekommen fahre ich direkt zum geplanten Stellplatz, die Fahrt war lange und ich freue mich auf ausruhen und etwas essen.

Zuerst aber ein kleiner Spaziergang am Wasser und ein heraufziehendes Gewitter verspricht etwas Abkühlung. Es bleibt aber nur bei leichtem donnern und so kann ich bei geöffneten Türen kochen und später entspannen. Erst als es etwas stärker regnet schließe ich uns ein und wälze noch etwas meine Reiseführer. Dabei nehme ich das vorbeifahren der Züge leicht wahr. Aber es stört mich nicht wirklich. 

Hier am Platz kann ich auch noch viele meiner Bilder sichern, das Wlan erlaubt mir schnelles hochladen in die Cloud. Ausserdem habe ich Strom, Zugang zu Frischwasser, darf meinen Müll abladen, könnte Dusche und WC nutzen und das alles für 250 Kronen (rund 25 Euro). Ausserdem ist die Lage gut, direkt am Wasser und nur knapp 2 km vom Zentrum Motala entfernt.

Ich verbringe hier eine weitere, ruhige Nacht.

Direkt mit Google Maps finden

Fabriksgatan 12H, 591 37 Motala, Schweden

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Abenteuer Schweden 20.06.2021

Sonntag 20.06.2021

Tagesziel Stellplatz Am Meer auf Öland

110 km

Heutiges Ziel ist ein Stellplatz auf der kleinen Insel Öland. Direkt am Wasser. Ein Blick auf die Beschreibung, dort bekomme ich Frischwasser, also spare ich mir das parken am Hafen und Wasser auffüllen.

Doch bevor es losgeht begeben wir uns erneut in den nahegelegenen Park. Das Wasser, die umtriebigen Vögel, der Wind, es ist wie Balsam für meine Seele. So gestärkt machen wir uns auf den Weg.

Schon der Weg über die Brücke ist beeindruckend. An der Touristen Information, die erste Abfahrt nach der Brücke, hole ich mir einen Flyer von Öland. Am Kreisverkehr entdecke ich auch einen Supermarkt und da es dort endlich Parkplätze im Schatten gibt, mache ich dort kurz Halt.

Ich verlassen den Markt mit Köttbullar, einer Wassermelone, Tomaten, Keksen, Nüssen und zwei Flaschen alkoholfreiem Hugo ähnlichem Getränk.

Der Weg zeigt die unterschiedlichsten Landschaften. Viele alte Mühlen. Einige bieten sich zum fotografieren an.

Die 136 führt längs über die Insel. Ein Schild zeigt eine Sehenswürdigkeit. Nur wegen dem Namen biege ich ab. Himmelskrona. Na mal sehen was mich da erwartet.

Es wird ländlich. Kleine Straßen, kleine Ortschaften. Die Geschwindigkeit liegt hier bei 40 km/h manchmal auch schon 60 km/h. Das ist entschleunigtes Reisen.

Das Ziel ist ein Museum. Daily lasse ich natürlich nicht alleine und begnüge mich mit der alleinstehenden Windmühle als Fotomotiv.

Die weitere Fahrt fühlt sich so gut an. Es führt uns durch weitere kleine Dörfer. Diese roten Häuser, liebevoll angelegten Gärten, Dekorationen bei denen meine Mama vor Freude glänzende Augen bekommen würde. Es ist Sonntag, hier und da sitzen die Leute in den Gärten und entspannen. Ich fahre also langsam und achtsam durch viele wundervolle Energien. Wenn es ein Glücksmoment Konto gibt, dann sprengt meins den Rahmen. Ich erkenne, auch wenn Himmelkrona nicht wirklich interessant war, so war es der Weg.

Irgendwann komme ich wieder auf die 136 und bin dann auch nach ein paar Stopps zum fotografieren endlich am Ziel. Was für ein Ausblick! Einzig der Wind macht mir etwas Sorgen. Lieber schließe ich die Hecktüre.

Dann erscheint später eine wirklich sehr nette Dame zum kassieren. Auf englisch verständigen wir uns und es gibt Strom, Frischwasser, die Duschen und Toiletten nutze ich nicht. Bei der Ausfahrt kann ich wohl auch meine Toilette leeren. Perfekt!

Ich lese mich noch etwas durch meine Reiseführer und will am nächsten Morgen ganz früh zum Trollskogen Nationalpark. 4 Uhr soll es schon losgehen. Bevor es wieder zu heiss wird. Also genieße ich noch etwas die Aussicht. Es gibt heute Kartoffeln und Tzatziki. Einfach lecker!

Mit dem starken Wind schlafe ich nicht sofort ein, somit komme ich mit meinem Hörbuch etwas weiter 😉

Den Stellplatz direkt mit Google Maps finden

Nabbelundsvägen 1, 387 75 Byxelkrok, Schweden

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Abenteuer Schweden 19.06.2021

Samstag 19.06.2021

Asnen Nationalpark – Brücke Blidingsholmsbron – Autofriedhof – Tagesziel Kalmar

180 km

Wir wollen heute noch vor der großen Hitze in den Nationalpark. Am Vorabend habe ich bereits alles eingepackt und verräumt, so können wir nach der kleinen Morgenrunde zügig los. Meinen Müll lasse ich noch da, lasse mein Grauwasser ab und behalte diesen Stellplatz in sehr guter Erinnerung!

Knapp 5 Minuten später sind wir am Eingang des Asnen Nationalparks.

Es soll direkt losgehen. Kurz nach dem Eingang schon der Holzsteg. Ein toller Ausblick. Sogar Tische und Bänke und eine Feuerstelle laden zum entspannen ein. Am Weg steht auch Feuerholz und eine Gießkanne bereit. Da kann man sicher schöne Zeiten verbringen.

Wir gehen die große Runde. Schon kurz nach der ersten Abzweigung zum schwereren Weg verfolgen uns auch schon die Stechmücken. Eine echt Plage. Abwechselnd verscheuche ich sie von mir und von Daily.

Lange Pausen zum fotografieren kommen mir also nicht in den Sinn, aber hier bieten sich auch nicht sehr viele Plätze an. Ob da noch was kommt?

Wenigstens ist es schattig durch den Wald.

Aber schon auf dem Rückweg kommt mir der Gedanke, dass wir uns das hätten sparen können. Am Steg zurück kann ich dann doch noch ein paar Libellen erwischen und bin wieder mit der Situation versöhnt. Die Hitze ist wieder unangenehm und wir starten direkt los zur nächsten geplanten Etappe am Autofriedhof.

Auf der Route komme ich wieder an einer Brücke vorbei. Die ist mir einige Tage vorher bereits aufgefallen, da wollte ich aber nicht wieder umkehren. Somit bekomme ich nun erneut die Chance und halte an. Wir wandern los und ich bin froh um diesen Halt. Daily hat sehr viel Geduld mit mir und nachdem ich genug Bilder gemacht habe geht es schon wieder weiter.

Der Autofriedhof ist leicht zu finden.

Der Anfang des Weges ist von alten Reifen gesäumt. Teilweise haben sich die Gräser und Bäume schon festgewachsen. Weiter auf dem Weg tauchen plötzlich an den Seiten die alten Wracks auf. Ist ja irre! Während ist Daily kurz halte mache ich meine Bilder und staune. Das geht den ganzen langen Weg so weiter. Auf dem Rückweg biege ich dann noch ab und entdecke noch viel mehr alte Wracks. Dieser Halt hat sich wirklich gelohnt! Schon am Platz entscheide ich mich, ein extra Video darüber zu machen. 

Nun soll es also weiter nach Kalmar gehen. Noch ungefähr 130 km liegen vor uns!

Erneut das „Problem“ der wunderbaren Landschaft, der unzähligen Parkbuchten am Straßenrand und mit vielen zusätzlichen Bildern später dann die Ankunft in Kalmar.

Einen Stellplatz habe ich noch nicht gewählt. Ich fahre zum Schloß und finde dort nur einen Platz für maximal 6 Stunden. Also kurz parken und planen. Google empfiehlt mir einen Stellplatz am Hafen. Man soll aber früh kommen, meist ist er voll. Ich versuche mein Glück und bekomme noch einen Platz. Zahle direkt gegenüber an der Tourist Info meine Gebühr und atme durch. Es gibt sogar Strom und Wasser könnte ich mir am Hafen holen. Für eine Übernachtung also 220 Kronen (ca. 22 Euro) mit Strom, WC, Duschen, Frischwasser und recht gutes WLAN.

Wir bleiben erstmal im Blacky, für einen Spaziergang ist der Boden noch zu heiss. Kurze Zeit später ist der Platz auch schon voll. Ich war also zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Später spazieren wir dann zum Hafen. Eine tolle Atmosphäre und ich habe Lust auf ein Eis. Für Daily 1 Kugel Vanille und ich bin abenteuerlich und bestelle was, es sieht aus wie Nuss, Karamell und ich denke auf dem Schild steht sowas wie gesalzen 😉

Als ich am Tisch sitze merke ich, ja das waren mal 70 Kronen (7 Euro) für 2 Kugeln Eis, aber naja dafür direkt am Hafen!  

So gestärkt spazieren wir in die andere Richtung zum Park. Das Schloß sieht toll aus. Ich freue mich schon Bilder zu machen, vor allem wenn die Beleuchtung angeht. Wir setzen uns auf eine Bank und Daily beobachtet neugierig die vielen Vögel und Enten. Aber es wird einfach nicht dunkel. Und mir wird langsam kalt. So laufen wir wieder zurück zum Stellplatz um die Ecke. Ich nutze die Gelegenheit und räume etwas auf. Bis ich fertig bin scheint es wenigstens etwas dunkler…

Wir spazieren also erneut in den Park. Aber von Beleuchtung nix zu sehen. Auch Google weiß hier dieses Mal keinen Rat. Somit warten wir. Dieses Mal habe ich aber an eine Jacke gedacht.

Eine gefühlte Ewigkeit später dann die Beleuchtung. Ich mache Bilder und wir gehen zurück. Es ist schon fast Mitternacht.

Schnell bettfertig machen und dann ab ins Traumland.

Den Stellplatz direkt mit Google Maps finden

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Asnen Nationalpark