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Solarmatte – ein Projekt…

Nach meinem Vorfall mit der leeren Batterie der Wohnkabine, habe ich die Anschaffung einer Solarmatte vorgezogen.

Entschieden habe ich mich nach unzähligen Videos auf YouTube und Recherchen via google für die Solarmatte von Offgrid Tech. 

Preis / Leistung scheint mir hier angemessen und die Mehrkosten für den MPPT Regler gegenüber dem PPT Regler werden sich im Lauf der Zeit amortisieren. Nun war die Lieferung super schnell da und ich habe das Wochenende für den Test geplant. 

Als dann perfektes Wetter herrschte, wollte ich direkt loslegen. Aber dann wurde schnell klar, das war nicht mal eben ein anstecken und fertig…

Die Klemmen an der Solarmatte für den Plus und Minus Pol an der Batterie konnte ich nicht anbringen. Durch verschweisste Verstrebungen am Sitz (die Batterie ist unter dem Beifahrersitz verbaut) war ein Zugang also nicht möglich ohne einen Ausbau vom Sitz.

Lange Rede kurzer Sinn, ich will mal das Projekt in den verschiedenen Schritten auflisten um auf einige Dinge aufmerksam zu machen und so die Entscheidung für einen Kauf zu erleichtern und auch entsprechende Vorbereitung und auch Hilfe für den Einbau / Anschluss zu besorgen.

  • Verkleidungen vom Beifahrersitz vorne und hinten abmontiert
  • Schrauben der Sitzbefestigung gelöst
  • Unbedingt auch die Seitenverkleidung abmontieren! Wir haben das nicht gemacht und eine Schraube hat das Teil beschädigt
  • Sitz soweit entfernt bzw. umgekippt ohne alle Kabel zu entfernen. Das Risiko späterer Fehlermeldungen und Fahrt zur Werkstatt um alles zurück zu setzen wollten wir vermeiden
  • Bevor wir nun die vorhandene Batterie umdrehen, haben wir eine zweite Batterie eingesetzt mit den Polen zur Vorderseite, also der Zugang der Klemmen vom Vordersitz
  • Zum einsetzen der zweiten Batterie muss der Sitz noch etwas verschoben werden, sonst passt der Winkel nicht, die Batterie stößt sonst immer an der festen Halterungen an.
  • Dazu haben wir noch die zwei Halterungen der ersten Batterie entfernt um diese dann leicht verschieben zu können, bitte hier aber aufpassen, die feste Vertretung ist teilweise scharfkantig, nicht, dass die Kabel angerissen werden durch das verschieben der Batterie. 
  • Gemeinsam haben wir dann die schwere Batterie in Position gebracht, nun habe ich also zwei Batterien an Bord!
  • Mit entsprechenden Kabeln wurde dann Plus mit Plus und Minus mit Minus verbunden. Somit bleibt die Spannung bei 12V und das eben zweimal
  • Bevor der Sitz wieder angeschraubt werden sollte, haben wir die Klemmen mal probiert an den Polen der neuen, vorderen Batterie
  • Davor haben wir die Stange mit einem Klebeband abgeklebt, so entstehen keine Funken bei einer evtl. Berührung
  • Etwas tüfteln und verschieben der Verbindungskabel
  • Sitz wieder aufsetzen und festschrauben
  • Verkleidungen anbringen

Nun also die Kabel am MPPT Regler angebracht und angesteckt. Die Anleitung ist gut erklärt und das war wirklich nicht schwer.

Solarmatte also aufgestellt und die Verkleidung vorne am Fahrersitz umgeklappt und die beiden Klemmen an die Batterie.

Die App war schnell installiert und das Update auf die neue Version war ruck zuck durch.

Und so kann ich nun auf dem Handy direkt sehen wieviel Strom meine Matte liefert, wie der Zustand der Batterie ist, Bulk für laden und Float für voll. Je nach Änderung der Matte, also dem Winkel zur Sonne sehe ich direkt die Leistung in Watt. Das lange Kabel ermöglicht mir, mein Fahrzeug im Schatten stehen zu lassen und die Matte in der Sonne zu platzieren. Alternativ kann ich sie auch hinter die Windschutzscheibe legen. Das Gewicht ist noch in Ordnung mit etwas über 5 kg.

Die Tragetasche mit Seitenlasche in der die Kabel verstaut werden ist sehr hochwertig. Die Praxis wird dann zeigen, wo ich den Regler dann befestigen werde.

Ohne die Hilfe und Know How meines Mannes wäre ich aber aufgeschmissen gewesen. Hilfreich war auch sein ganzes Werkzeug, die Klemmen, Kabel und alles was wir so gebraucht haben.

Mit den nächsten Touren folgt also die Erfahrung mit der Matte und ich werde dementsprechend Updates durchgeben.

Alles in allem ein sehr anspruchsvolles Projekt, mit einem Happy End für mich!

Hier noch ein paar Bilder der Solarmatte um vom Regler, den Link zum Shop füge ich direkt hier ein.

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Knirschen ade

Ein wunderschöner Tag, die Sonne scheint, man braucht nicht mehr soooooo viele Schichten Kleidung und somit der perfekte Zeitpunkt für kleine Projekte.
Heute habe ich mich mal endlich um meine Trittstufe gekümmert. Bisher habe ich einen kleinen Teppichrest zugeschnitten, aber optimal war das irgendwie auch nicht. Zudem habe ich den Teppich bei meiner letzen Nachtaktion – (Stellplatz Wechsel wegen leerer Batterie) schlicht vergessen, bzw. habe ich ihn verloren.
Ganz ohne Schutz haben sich jedoch fiese kleine Steine in den Rillen festgehangen und beim einfahren der Stufe…. Ja also dieses knirschen hat mir schon irgendwie Schmerzen bereitet. Eine Lösung musste her.
 
Heute also alte Zahnbürste raus, die Stufe sauber gemacht und das praktische Panzertape aus der Garage geklaut. Und schon kann es los gehen.
Ich bin erstmal super happy damit! Natürlich wird sich jetzt in der Praxis zeigen, wie robust das ist, aber es geht ja wieder rückstandslos weg und ich kann mich erinnern, es gibt ja auch farbige Tapes. Also könnte man dann immer mal wieder – na Ihr wisst schon…
 
Habt einen schönen Tag und allzeit gute Fahrt, entspannte Nächte und schöne Erinnerungen!
 
 

Update nach meinem Abenteuer Schweden:

Sowohl ich selbst, als auch Daily haben die Trittstufe getestet und ich bin immer noch schwer begeistert. Es hat sich nichts gelöst, Dreck konnte ich direkt abkehren oder einfach abwischen. Es ist auch nach einem Regentag nicht zu rutschig. Für mich hat sich dieses kleine Projekt also gelohnt! 

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Sicher ist sicher

CamperProtect - für Deine Sicherheit

Die ersten Nächste so ganz alleine im Wohnmobil, ja da war mir schon etwas mulmig. Solange es hell war, war auch genug Mut und Zuversicht mit an Bord. Aber dann wurde es dunkel, schnell die Rollos im Blacky hoch und alles dicht gemacht. Licht an und durchatmen.

Für einen eher ängstlichen Menschen wie mich schon eine kleine Herausforderung!

Stellplätze habe ich aber auch nur gewählt, wo ich ein gutes “Bauchgefühl” hatte. Daran habe und werde ich mich nach wie vor orientieren. Aber dennoch schleichen sich Gedanken ein, die einen entweder nicht oder schlecht schlafen lassen. 

Somit musste eine Lösung her. Ich habe viel überlegt. Auch ob man von innen die Fahrer- und Beifahrertüre irgendwie verbinden kann. Aber was dann mit der Heck- und Schiebetüre?

Eine Lösung war einfach nicht in Sicht bis ich dann durch Zufall auf ein YouTube Video gestoßen bin. Eigentlich war ich auf der Suche nach Informationen zu Reisen nach Schottland, aber auch wenn ein Weg umständlich ist, am Ende hatte ich dann die Lösung direkt vor der Nase, bzw. auf dem Bildschirm.

Die Firma www.camperprotect.de hat perfekte Lösungen für die Innensicherung und so habe ich mir direkt für Fahrer-, Beifahrer- und Schiebetüre und auch für das Heck die Sicherungen besorgt. Ein paar Tage später hat mein Mann mir alles eingebaut.

Ein paar Schrauben an der Hecktüre, die Verkleidung der Türen mussten kurzfristig entfernt werden, aber mehr war es dann auch nicht. Die Haken für die Türen sind also fest verbaut. Dann mit der Kette verbinden. Sehr simpel, aber für mich sehr wirkungsvoll. Schaut Euch einfach die Seite an und vielleicht auch ein paar Videos auf YouTube. Von mir auf alle Fälle eine klare Kaufempfehlung!

Natürlich musste das alles direkt getestet werden! Und ich sage Euch, es war ein tolles Gefühl. Es wurde dunkel, Rollos hoch, Licht an und die Gurte eingehakt und hinten die Tür gesichert. Also so entspannt habe ich im Blacky noch nicht geschlafen.

Eine Investition, die wirklich jeden Euro Wert ist und das Sicherheitsgefühl ist sowieso unbezahlbar. Und wenn ich das als Angsthase so berichte, dann will das was heißen!

Die logische Fortsetzung ist für mich dann der Einbau einer Alarmanlage. Hierzu berichte ich in einem separaten Beitrag.

In diesem Sinn wünsche ich Euch allzeit Gute Fahrt und entspannte Nächte.