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Google Standort Freigabe

Schon die Planung einer Reise macht Spaß. Informationen sind in der heutigen Zeit so einfach zu bekommen, dass man fast schon den Überblick verlieren kann. Man kann allerdings auch auf viele nützliche Tipps und Tricks stoßen. Wie es mir zum Beispiel bei der Vorbereitung zum Abenteuer Schweden gegangen ist.

Ursprünglich ging es mir um das tracken meiner Routen. So wollte ich später einfacher meine Reiseberichte schreiben und habe mich also auf die Suche gemacht. Dabei bin ich auf YouTube fündig geworden. Zwar nicht das was ich wollte, aber eine andere, sehr sinnvolle Funktion. Nämlich die Freigabe meines Google Standortes für bestimmte Personen.

In meinem Fall sollte die Freigabe für meine Familie gedacht sein. Und es war einfach perfekt! 

Somit konnte ich mit ein paar einfachen Klicks “verfolgt” werden. Die Freigabe habe ich direkt immer für 3 Tage aktiviert und im WhatsApp Familien Chat um eine kurze Erinnerung gebeten, sollte die Freigabe abgelaufen sein. Dann konnte ich erneut die Freigabe aktivieren und meine Familie hatte meine Bewegung immer live im Blick. Und das mit nur einem Klick auf den Link.

Mit dieser einfachen Lösung hatten wir alle ein Stück Sicherheit. Meine Familie wußte immer wo ich gerade bin und hätte bei einem längeren Stillstand und keiner Rückmeldung via WhatsApp oder ähnlichem schnell reagieren können. Und das machte mich auch etwas entspannter.

Diese Variante werde ich sicher bei all meinen Touren anwenden. Egal ob es nur durch Deutschland geht oder etwas weiter weg.

Hier also eine kurze Erklärung:

So wird der Standort bei Google Maps freigegeben

  • Google Maps-App für Android öffnen
  • Auf das Profilbild rechts oben in der Suchleiste klicken
  • Punkt “Standortfreigabe” auswählen
  • Hinweise durchlesen
  • Gewünschte Dauer der Freigabe auswählen (Standard ist 1 Stunde), möglich sind 15 Minuten bis 3 Tage. Alternativ wählt “Bis zur Deaktivierung” zur dauerhaften Freigabe.
  • Dann gewünschte Personen oder Apps zum Teilen auswählen wie Email, WhatsApp oder ähnliches
  • Schon erledigt!
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Solarmatte – ein Projekt…

Nach meinem Vorfall mit der leeren Batterie der Wohnkabine, habe ich die Anschaffung einer Solarmatte vorgezogen.

Entschieden habe ich mich nach unzähligen Videos auf YouTube und Recherchen via google für die Solarmatte von Offgrid Tech. 

Preis / Leistung scheint mir hier angemessen und die Mehrkosten für den MPPT Regler gegenüber dem PPT Regler werden sich im Lauf der Zeit amortisieren. Nun war die Lieferung super schnell da und ich habe das Wochenende für den Test geplant. 

Als dann perfektes Wetter herrschte, wollte ich direkt loslegen. Aber dann wurde schnell klar, das war nicht mal eben ein anstecken und fertig…

Die Klemmen an der Solarmatte für den Plus und Minus Pol an der Batterie konnte ich nicht anbringen. Durch verschweisste Verstrebungen am Sitz (die Batterie ist unter dem Beifahrersitz verbaut) war ein Zugang also nicht möglich ohne einen Ausbau vom Sitz.

Lange Rede kurzer Sinn, ich will mal das Projekt in den verschiedenen Schritten auflisten um auf einige Dinge aufmerksam zu machen und so die Entscheidung für einen Kauf zu erleichtern und auch entsprechende Vorbereitung und auch Hilfe für den Einbau / Anschluss zu besorgen.

  • Verkleidungen vom Beifahrersitz vorne und hinten abmontiert
  • Schrauben der Sitzbefestigung gelöst
  • Unbedingt auch die Seitenverkleidung abmontieren! Wir haben das nicht gemacht und eine Schraube hat das Teil beschädigt
  • Sitz soweit entfernt bzw. umgekippt ohne alle Kabel zu entfernen. Das Risiko späterer Fehlermeldungen und Fahrt zur Werkstatt um alles zurück zu setzen wollten wir vermeiden
  • Bevor wir nun die vorhandene Batterie umdrehen, haben wir eine zweite Batterie eingesetzt mit den Polen zur Vorderseite, also der Zugang der Klemmen vom Vordersitz
  • Zum einsetzen der zweiten Batterie muss der Sitz noch etwas verschoben werden, sonst passt der Winkel nicht, die Batterie stößt sonst immer an der festen Halterungen an.
  • Dazu haben wir noch die zwei Halterungen der ersten Batterie entfernt um diese dann leicht verschieben zu können, bitte hier aber aufpassen, die feste Vertretung ist teilweise scharfkantig, nicht, dass die Kabel angerissen werden durch das verschieben der Batterie. 
  • Gemeinsam haben wir dann die schwere Batterie in Position gebracht, nun habe ich also zwei Batterien an Bord!
  • Mit entsprechenden Kabeln wurde dann Plus mit Plus und Minus mit Minus verbunden. Somit bleibt die Spannung bei 12V und das eben zweimal
  • Bevor der Sitz wieder angeschraubt werden sollte, haben wir die Klemmen mal probiert an den Polen der neuen, vorderen Batterie
  • Davor haben wir die Stange mit einem Klebeband abgeklebt, so entstehen keine Funken bei einer evtl. Berührung
  • Etwas tüfteln und verschieben der Verbindungskabel
  • Sitz wieder aufsetzen und festschrauben
  • Verkleidungen anbringen

Nun also die Kabel am MPPT Regler angebracht und angesteckt. Die Anleitung ist gut erklärt und das war wirklich nicht schwer.

Solarmatte also aufgestellt und die Verkleidung vorne am Fahrersitz umgeklappt und die beiden Klemmen an die Batterie.

Die App war schnell installiert und das Update auf die neue Version war ruck zuck durch.

Und so kann ich nun auf dem Handy direkt sehen wieviel Strom meine Matte liefert, wie der Zustand der Batterie ist, Bulk für laden und Float für voll. Je nach Änderung der Matte, also dem Winkel zur Sonne sehe ich direkt die Leistung in Watt. Das lange Kabel ermöglicht mir, mein Fahrzeug im Schatten stehen zu lassen und die Matte in der Sonne zu platzieren. Alternativ kann ich sie auch hinter die Windschutzscheibe legen. Das Gewicht ist noch in Ordnung mit etwas über 5 kg.

Die Tragetasche mit Seitenlasche in der die Kabel verstaut werden ist sehr hochwertig. Die Praxis wird dann zeigen, wo ich den Regler dann befestigen werde.

Ohne die Hilfe und Know How meines Mannes wäre ich aber aufgeschmissen gewesen. Hilfreich war auch sein ganzes Werkzeug, die Klemmen, Kabel und alles was wir so gebraucht haben.

Mit den nächsten Touren folgt also die Erfahrung mit der Matte und ich werde dementsprechend Updates durchgeben.

Alles in allem ein sehr anspruchsvolles Projekt, mit einem Happy End für mich!

Hier noch ein paar Bilder der Solarmatte um vom Regler, den Link zum Shop füge ich direkt hier ein.

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Knirschen ade

Ein wunderschöner Tag, die Sonne scheint, man braucht nicht mehr soooooo viele Schichten Kleidung und somit der perfekte Zeitpunkt für kleine Projekte.
Heute habe ich mich mal endlich um meine Trittstufe gekümmert. Bisher habe ich einen kleinen Teppichrest zugeschnitten, aber optimal war das irgendwie auch nicht. Zudem habe ich den Teppich bei meiner letzen Nachtaktion – (Stellplatz Wechsel wegen leerer Batterie) schlicht vergessen, bzw. habe ich ihn verloren.
Ganz ohne Schutz haben sich jedoch fiese kleine Steine in den Rillen festgehangen und beim einfahren der Stufe…. Ja also dieses knirschen hat mir schon irgendwie Schmerzen bereitet. Eine Lösung musste her.
 
Heute also alte Zahnbürste raus, die Stufe sauber gemacht und das praktische Panzertape aus der Garage geklaut. Und schon kann es los gehen.
Ich bin erstmal super happy damit! Natürlich wird sich jetzt in der Praxis zeigen, wie robust das ist, aber es geht ja wieder rückstandslos weg und ich kann mich erinnern, es gibt ja auch farbige Tapes. Also könnte man dann immer mal wieder – na Ihr wisst schon…
 
Habt einen schönen Tag und allzeit gute Fahrt, entspannte Nächte und schöne Erinnerungen!
 
 

Update nach meinem Abenteuer Schweden:

Sowohl ich selbst, als auch Daily haben die Trittstufe getestet und ich bin immer noch schwer begeistert. Es hat sich nichts gelöst, Dreck konnte ich direkt abkehren oder einfach abwischen. Es ist auch nach einem Regentag nicht zu rutschig. Für mich hat sich dieses kleine Projekt also gelohnt! 

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Die Ernüchterung

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Die Entscheidung eine Alarmanlage einzubauen hat sich anfangs sehr gut angefühlt. Viele Recherchen führten immer wieder zu der WiPro von Thitronik. Preis / Leistung schien mir angemessen und am ansprechendsten fand ich die “Kill-Funktion”. Sollte also ein Alarm gemeldet werden, mein Fahrzeug entwendet worden sein, so hätte ich über die App die Motorsteuerung anwählen können und das Fahrzeug würde nach einem Stillstand nicht mehr starten.

Soweit so gut!

Alle notwendigen Teile also bestellt, die Alarmanalge, den ProFinder, die Magent Sicherungen für die Fenster und die Umrüstplatine für den Schlüssel gegen die Replay Attacken. All das nach der Empfehlung auf YouTube und auch auf der Konfigurationsseite von Thitronik selber.

Einbauen wollte ich es selbst, bzw. mit einem Bekannten, der sich mit Motorelektronik auskennt. Aber dann ging es auch schon los..

Plötzlich sollte auch der Transponder der Wegfahrsperre im Schlüssel kopiert werden. Ok…. Auf der Suche nach einem Händler der das macht oder auch einem Schlüsseldienst gingen mir leider einige Nerven verloren. Von Unwissenheit bei einem FIAT Händler bis hin zu Uninteressiertheit bei einem Thitronik Händler hat es mir dann gereicht. Einer der vielen kontaktierten Schlüsseldienste war wenigstens bereit es “sich mal anzuschauen”. ok…

Dann stellte sich heraus, dass die begehrte “Kill-Funktion” nur mit einem zusätzliche Relais möglich ist. Sonst kann ja die Zündung nicht angesteuert werden. Gut, dass hat mir eingeleuchtet. Also mal geschaut wo ich das nun bekomme und ob das auch selbst einzubauen geht.

Selten so einen schlechten Vormittag gehabt 🙁 Denn am Ende habe ich alles wieder verpackt und zurück geschickt. Leider muss ich bei einem der Händler die Rücksendekosten tragen, aber das war mir jetzt auch egal. 

Ich werde mich nun eingehend mit einer alternativen Lösung befassen. Eine kleine Idee schwebt mir schon vor, denn keine Erfahrung ist umsonst. Auch wenn ich nun einige Nerven und einmal Paketgebühren verloren habe.

Zukünftig werde ich wohl nicht nur mehrfach recherchieren, sondern doppelt und das dann nochmal dreifach. Aber wie sagt man: “Hinterher ist man immer schlauer”…

Aufstehen, Krone richten und weiter!

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Akku leer

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Eine Kreativ Tour ist einfach wunderbar, Balsam für die Seele einfach los zu fahren und nur das zu tun was Spaß macht. In meinem Fall war das dieses Mal das Fotografieren. Am See entlang, Stille und die Natur. Alles was ich liebe und somit war das ein auftanken und Seele baumeln lassen.

Ich war gut ausgerüstet, Kühlschrank auch voll, denn ich wollte ja nicht noch in die Stadt fahren müssen usw. Somit war die Heizung und der Kühlschrank immer an. Dazu habe ich noch ein paar Geräte wie Handy und Tablet aufgeladen und dachte mir nichts dabei.

Nach dem abendlichen Ritual, Rollos hoch, Licht an und Sicherungen eingehakt ging es gemütlich nach hinten aufs Bett. Noch etwas lesen und einfach glücklich sein und da war es plötzlich.

Das nervige rote blinken oben an meiner kleinen Schaltzentrale. Ok, also Batterie leer. Was nun tun? Ich habe also meine Anleitung ausgekramt und gelesen, leider habe ich den Punkt bereits überschritten, an dem ich die Batterie mittels fahren hätte aufladen können. Somit musste ich mich an eine Stromsäule anhängen.

ok…. 

Google befragt und zwei in der Nähe befindliche Plätze gefunden mit einer Stromversorgung.

Also alles fahrbereit gemacht, die vordere Verdunklung wieder entfernt, feste Schuhe und Pulli an und dann mitten in der Nacht (halb 10 war es) los. Irgendwie kam aber keinerlei Wut oder Ärger hoch. Es schien wie ein kleines Abenteuer. Was hätte es auch genutzt sich aufzuregen.

Eine knappe halbe Stunde später habe ich dann den Platz gefunden. Es standen bereits 3 andere Mobile dort und so war die Sicherheitsfrage auch kein großes Thema.

Kurze Orientierung wo die Säulen stehen, abschätzen wie lange mein Kabel ist und dann eingeparkt. Anschließen und für 1 Euro ganze 8 Stunden Strom bekommen. Schnäppchen wie ich finde!

Somit konnte die Batterie der Wohnkabine aufgeladen werden und ich durfte meine Nachruhe genießen.

Am nächsten Morgen stellte sich der Stellplatz als Glücksfall heraus. Direkt in der Nähe vom Fluss, nur ein paar Minuten in die Stadt und einfach perfekt für mich. Die Adresse schreib ich unten dazu.

Dort konnte ich übrigens auch vor der Heimfahrt mein Grauwasser entsorgen und auch meine Toilette. Ich war einfach nur begeistert.

Aber zusammen gefasst will ich einfach sagen, solche Dinge bringen mich weiter. Es war ein Problem zu lösen, dies konnte ich alleine schaffen. Dazu habe ich nun die Erfahrung und kann auch ein Auge auf meine Batterie haben. Es wird sicher noch viele solcher Zwischenfälle geben, aber ich bin mir sicher, all das ist zu bewältigen. Mit Geduld, Ruhe und dem Glauben an sich selbst.

Nun noch ein paar Bilder von Neunburg vorm Wald, der Stellplatz hat folgende Adresse: Nähe zum Erlebnisfreibad und zur Schwarzach, Scherrstraße 2, 92431 Neunburg vorm Wald

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Sicher ist sicher

CamperProtect - für Deine Sicherheit

Die ersten Nächste so ganz alleine im Wohnmobil, ja da war mir schon etwas mulmig. Solange es hell war, war auch genug Mut und Zuversicht mit an Bord. Aber dann wurde es dunkel, schnell die Rollos im Blacky hoch und alles dicht gemacht. Licht an und durchatmen.

Für einen eher ängstlichen Menschen wie mich schon eine kleine Herausforderung!

Stellplätze habe ich aber auch nur gewählt, wo ich ein gutes “Bauchgefühl” hatte. Daran habe und werde ich mich nach wie vor orientieren. Aber dennoch schleichen sich Gedanken ein, die einen entweder nicht oder schlecht schlafen lassen. 

Somit musste eine Lösung her. Ich habe viel überlegt. Auch ob man von innen die Fahrer- und Beifahrertüre irgendwie verbinden kann. Aber was dann mit der Heck- und Schiebetüre?

Eine Lösung war einfach nicht in Sicht bis ich dann durch Zufall auf ein YouTube Video gestoßen bin. Eigentlich war ich auf der Suche nach Informationen zu Reisen nach Schottland, aber auch wenn ein Weg umständlich ist, am Ende hatte ich dann die Lösung direkt vor der Nase, bzw. auf dem Bildschirm.

Die Firma www.camperprotect.de hat perfekte Lösungen für die Innensicherung und so habe ich mir direkt für Fahrer-, Beifahrer- und Schiebetüre und auch für das Heck die Sicherungen besorgt. Ein paar Tage später hat mein Mann mir alles eingebaut.

Ein paar Schrauben an der Hecktüre, die Verkleidung der Türen mussten kurzfristig entfernt werden, aber mehr war es dann auch nicht. Die Haken für die Türen sind also fest verbaut. Dann mit der Kette verbinden. Sehr simpel, aber für mich sehr wirkungsvoll. Schaut Euch einfach die Seite an und vielleicht auch ein paar Videos auf YouTube. Von mir auf alle Fälle eine klare Kaufempfehlung!

Natürlich musste das alles direkt getestet werden! Und ich sage Euch, es war ein tolles Gefühl. Es wurde dunkel, Rollos hoch, Licht an und die Gurte eingehakt und hinten die Tür gesichert. Also so entspannt habe ich im Blacky noch nicht geschlafen.

Eine Investition, die wirklich jeden Euro Wert ist und das Sicherheitsgefühl ist sowieso unbezahlbar. Und wenn ich das als Angsthase so berichte, dann will das was heißen!

Die logische Fortsetzung ist für mich dann der Einbau einer Alarmanlage. Hierzu berichte ich in einem separaten Beitrag.

In diesem Sinn wünsche ich Euch allzeit Gute Fahrt und entspannte Nächte.