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Die Suche nach dem Strom

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Vor ein paar Jahren haben wir uns ein Wohnmobil ausgeliehen, einfach um zu sehen wie so ein Urlaub auf engstem Raum so klappen kann. Wir waren von Beginn an begeistert. Spontan einfach abbiegen und nach Lust und Laune den Standort wechseln. So sind wir damals auch auf das Felsenlabyrinth in Luisenburg gestoßen. Hätten wir sonst wohl nie gefunden.

Nach diesem tollen Ausflug haben wir uns schon riesig auf einen Kaffee gefreut. Als wir dann endlich am Parkplatz waren, sollte schon bald der Duft von Kaffee das Wohnmobil erfüllen.

Dann die Ernüchterung. Die Pad Maschine hat nicht funktioniert. In keiner der Steckdosen. Was also nun tun? Gleich mal andere Geräte ausprobiert – auch die haben nicht funktioniert. 

Ein Anruf beim Händler hat dann schnell Klarheit geschafft. Ohne den Anschluß an eine Stromsäule auch kein Strom innen 😉

Schmunzeln mussten wir dann doch ein wenig, aber ich finde auch so etwas gehört dazu. Heute witzeln wir manchmal darüber, denn eins ist klar: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

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Akku leer

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Eine Kreativ Tour ist einfach wunderbar, Balsam für die Seele einfach los zu fahren und nur das zu tun was Spaß macht. In meinem Fall war das dieses Mal das Fotografieren. Am See entlang, Stille und die Natur. Alles was ich liebe und somit war das ein auftanken und Seele baumeln lassen.

Ich war gut ausgerüstet, Kühlschrank auch voll, denn ich wollte ja nicht noch in die Stadt fahren müssen usw. Somit war die Heizung und der Kühlschrank immer an. Dazu habe ich noch ein paar Geräte wie Handy und Tablet aufgeladen und dachte mir nichts dabei.

Nach dem abendlichen Ritual, Rollos hoch, Licht an und Sicherungen eingehakt ging es gemütlich nach hinten aufs Bett. Noch etwas lesen und einfach glücklich sein und da war es plötzlich.

Das nervige rote blinken oben an meiner kleinen Schaltzentrale. Ok, also Batterie leer. Was nun tun? Ich habe also meine Anleitung ausgekramt und gelesen, leider habe ich den Punkt bereits überschritten, an dem ich die Batterie mittels fahren hätte aufladen können. Somit musste ich mich an eine Stromsäule anhängen.

ok…. 

Google befragt und zwei in der Nähe befindliche Plätze gefunden mit einer Stromversorgung.

Also alles fahrbereit gemacht, die vordere Verdunklung wieder entfernt, feste Schuhe und Pulli an und dann mitten in der Nacht (halb 10 war es) los. Irgendwie kam aber keinerlei Wut oder Ärger hoch. Es schien wie ein kleines Abenteuer. Was hätte es auch genutzt sich aufzuregen.

Eine knappe halbe Stunde später habe ich dann den Platz gefunden. Es standen bereits 3 andere Mobile dort und so war die Sicherheitsfrage auch kein großes Thema.

Kurze Orientierung wo die Säulen stehen, abschätzen wie lange mein Kabel ist und dann eingeparkt. Anschließen und für 1 Euro ganze 8 Stunden Strom bekommen. Schnäppchen wie ich finde!

Somit konnte die Batterie der Wohnkabine aufgeladen werden und ich durfte meine Nachruhe genießen.

Am nächsten Morgen stellte sich der Stellplatz als Glücksfall heraus. Direkt in der Nähe vom Fluss, nur ein paar Minuten in die Stadt und einfach perfekt für mich. Die Adresse schreib ich unten dazu.

Dort konnte ich übrigens auch vor der Heimfahrt mein Grauwasser entsorgen und auch meine Toilette. Ich war einfach nur begeistert.

Aber zusammen gefasst will ich einfach sagen, solche Dinge bringen mich weiter. Es war ein Problem zu lösen, dies konnte ich alleine schaffen. Dazu habe ich nun die Erfahrung und kann auch ein Auge auf meine Batterie haben. Es wird sicher noch viele solcher Zwischenfälle geben, aber ich bin mir sicher, all das ist zu bewältigen. Mit Geduld, Ruhe und dem Glauben an sich selbst.

Nun noch ein paar Bilder von Neunburg vorm Wald, der Stellplatz hat folgende Adresse: Nähe zum Erlebnisfreibad und zur Schwarzach, Scherrstraße 2, 92431 Neunburg vorm Wald

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Kreativ unterwegs

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“Blacky” ist sozusagen mein Kreativ-Mobil. Wenn ichunterwegs bin, dann nutze ich die Gelegenheiten um zu fotografieren. Egal ob es Hundeshootings sind (www.faszination-hundefotografie.de) oder Bilder zu den Stockagenturen gehen. 

Für mich ist es auch die perfekte Umgebung um zu schreiben. Zwei Bücher sind bereits veröffentlicht und es sollen noch viel mehr folgen. Da auch das Schreiben ein kreativer Prozess ist, spielt für mich die Umgebung eine sehr große Rolle. 

Und weil ich es so spannend finde, möchte ich gerne mehr von meiner Reise als Frau im Wohnmobil berichten.

Auch auf engstem Raum bleibt genügend Platz für ein mobiles Büro. Natürlich bin ich auch hin und wieder in Regionen unterwegs wo das ausgebaute Netz nicht so optimal ist, aber auch das ist zu verschmerzen. Entweder ich wechsle dann spontan den Standort, nutze meine Zweitkarte oder nehme es so hin und widme mich anderen Dingen.

In der Regel sind es meist keine Notfälle, die ich bearbeiten muss und so kann ein schlechtes Netz auch mal für etwas Ruhe sorgen.

Schon seit längerem recherchiere ich zu diesem Thema, also flexible und vor allem günstige Internet Lösung und da bin ich auf folgendes gestoßen: www.freenet-funk.de

Das werde ich sicher ausprobieren und ausführlich darüber berichten. 

Derweil nutze ich mein normales Datenvolumen über meinen Vertrag und eine zusätzliche Prepaid Karte der Telekom.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich im Lauf der kommenden Wochen, Monate und Jahre einiges ändern wird. Dann sicher auch meine Ausrüstung. Meine Erfahrungen gebe ich gerne weiter und bin auch für den einen oder anderen Tipp dankbar!

Schreibt mich einfach an, einfach eine Email an info@faszination-wohnmobil.de und berichtet mir von Euren Erfahrungen. 

Auf meiner Wunschliste stehen derzeit noch ein mobiler Router und ein mobiler Bildschirm. Noch sind diese Artikel nur im Warnkorb und werden erst bestellt, wenn ich mir sicher bin. Denn erst der Alltag wird zeigen, ob nicht auch mein MacBook ausreicht mit einem Bildschirm und wie es mit dem Funknetz in den unterschiedlichen Regionen ohne Router funktioniert.

Auch hier berichte ich gern und lasse Euch an dieser Entwicklung teilhaben.

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Das erste mal…

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Die Überlegung ein Wohnmobil anzuschaffen stand schon länger im Raum. Eigentlich schon mehrere Jahre. Den Versuch mit einem Wohnwagen haben wir bereits hinter uns und konnten dies für unsere Zukunft ausschließen.

Was aber nun kaufen? Gebraucht, neu, selbst ausbauen?

Im Spätsommer 2020 habe ich mich dann näher damit befasst und wollte ursprünglich einen Pössl haben. Im Prospekt und auf den Internet Seiten sieht ja irgendwie alles ziemlich schick aus. Gut der Preis war jetzt nicht so schick….

Es folgte ziemlich schnell die Ernüchterung nach ein paar Telefonaten mit Händlern. Engpass, große Nachfrage und eine mögliche Lieferung in 1 oder eher 1 1/2 Jahren. Also da war ich erstmal baff.

Bevor ich also nun so eine Bestellung tätigen wollte musste eine Besichtigung sein. Reinschauen, sitzen, fühlen usw. Also ging es spontan auf zur Besichtigungstour, meine Mutter hat mich begleitet und wir wollten uns einen schönen Tag machen.

Der erste große Händler machte einen eher uninteressierten Eindruck. Mir war es nicht ganz klar, denn wenn man so die Wohnmobile auf dem Hof sah, preislich war das schon eher eine Liga bei der man etwas Interesse erwarten kann, aus der Sicht eines Kunden.

Irgendwann bekamen wir eine Beratung. Dazu konnte ich in zwei verschiedene Pössl Modelle einsteigen und war ernüchtert. So konnte und wollte ich mir (m)ein Wohnmobil nicht vorstellen.

Das später folgende Angebot übertraf dann doch mein Budget und da hätte ich einige Kompromisse eingehen müssen.

Also fuhren wir weiter zu einem anderen Händler in der Region und ich wollte eigentlich nur noch Fahrzeuge ausschließen. Um die Suche einzugrenzen. So völlig entspannt sind wir dann über den Hof des Händlers und da sah ich ihn…. Den Fiat Ducato Sunlight 540. Es war Liebe auf den ersten Blick! Der Verkäufer war äußerst freundlich und ich konnte mehrere Fabrikate testen. Auch zum Vergleich ein klassisches Wohnmobil als Vergleich zum Kastenwagen. Ein Pössl war auch noch zum direkten Vergleich vorhanden. Immer wieder zog es mich zum Sunlight zurück und es war um mich geschehen!

Zudem waren in diesem Fahrzeug alle Wünsche vorhanden, Diesel, Automatik, besseres Getriebe usw. Es war ein einsteigen und wohlfühlen. Preislich zwar über dem ursprünglichen Budget, aber dafür ohne Kompromisse.

 

Wir verbrachten schließlich den ganzen Tag beim Händler, ich rief meinen Mann an um auch seine Meinung zu hören und wir entschlossen uns noch am selben Tag zum Kauf. 

Nicht mal 14 Tage später war das Fahrzeug zur Abholung bereit. Mit Herzklopfen sind wir zum Händler gefahren und es war aufregend.

Eine ausführliche Einweisung und später dann die erste Fahrt . Dieses “erste Mal” werde ich nie vergessen und mit einem lächeln daran denken. Es war der Beginn einer spannenden Reise.