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Abenteuer Schweden 21.06.2021

Montag 21.06.2021

Nationalpark Trollskogen – Schlossruine Borgholm – Tagesziel Motala

370 km

Der frühe Vogel…

Der Wecker klingelt, nur einmal wird geschlummert!

Da ich am Vorabend alles schon reisefertig gemacht habe, starten wir schon kurze Zeit später. Am Ausgang noch die Kassette leeren und dann weiter zum Nationalpark. Es sind nur knapp 6 km.

Wir sind ganz alleine auf dem riesigen Parkplatz. Ich packe meine kleine Bauchtasche, Wasser für Daily und noch Handy und Geldbeutel, dann laufen wir Richtung Eingang. Zum Glück ist es noch nicht so heiss. Es war eine gute Entscheidung so früh hier zu sein. Es soll die lange Route werden, die rote Tour mit dem Namen “Trollskogestigen”. Ganze 4,5 km erwarten uns und ich freue mich einfach! 

 

Vorbei an riesigen Wurzeln, Stämmen und immer begleitet von beruhigendem Vogelgezwitscher erreichen wir den Strand. Gerade kämpft sich die Sonne durch die Wolken, ich nutze den Moment. Alles ist so still und friedlich. Das leise rauschen der Wellen und die entfernten Vogelchöre machen den Moment perfekt. 

Noch ein paar Bilder und wir wandern entspannt weiter. Aber schon kurze Zeit später zeigt sich die Sonne mit voller Kraft. Auf einen Schlag ist es einfach heiss… Zum Glück geht der Weg durch viele schattige Wege und so ist es tatsächlich auszuhalten.

Ein altes Wrack liegt am Strand, natürlich auch ein schönes Fotomotiv, später noch eine riesige Eiche. Hier gibt es wirklich viel zu entdecken, wenn man denn die Natur liebt. Teilweise werden die Pfade eng und viele sind halb verwachsen, aber das macht es spannend. Der Weg führt dann wieder ein Stück am Wasser entlang und später auf weite Wiesen. Einfach wunderbar diese Vielfalt zu durchlaufen. Es hat sich wirklich gelohnt und war in meinen Augen schöner als der Asnen Nationalpark. Somit gönne ich mir, zurück am Auto, einen Kaffee und Daily bekommt ein Frühstück.

Das heutige Tagesziel ist in Motala. Dort will ich dann entscheiden in welcher Richtung, bzw. mit welcher Route ich den See oder sogar beide Seen (Vättern und Vänern) umfahre. Aber nun liegen erstmal 370 km vor uns.

Wir fahren an Windmühlen vorbei, ich bestaune die unterschiedlichen Landschaften und entdecke im Augenwinkel eine Ruine. Spontan drehe ich bei nächster Gelegenheit um und fahre die Ruine an. Es ist die Schlossruine Borgholm. Für 100 Kronen (ungefähr 10 Euro) geht es auf das Gelände. Beeindruckend wie groß und vor allem wie gut erhalten.

Stellenweise durchlaufen wir schattige Bereiche, das passt wunderbar, aber es ist auch vieles in der prallen Sonne. Somit halte ich diesen ausserplanmäßigen Besuch sehr kurz und wir machen uns schon bald wieder auf den Rückweg.

Weiter auf der 136 staune ich später nicht schlecht, als ich plötzlich Kamele erblicke. Da muss ich anhalten und genauer hinschauen. Kurios und ich muss lächeln und natürlich Bilder machen.

 

In Motala angekommen fahre ich direkt zum geplanten Stellplatz, die Fahrt war lange und ich freue mich auf ausruhen und etwas essen.

Zuerst aber ein kleiner Spaziergang am Wasser und ein heraufziehendes Gewitter verspricht etwas Abkühlung. Es bleibt aber nur bei leichtem donnern und so kann ich bei geöffneten Türen kochen und später entspannen. Erst als es etwas stärker regnet schließe ich uns ein und wälze noch etwas meine Reiseführer. Dabei nehme ich das vorbeifahren der Züge leicht wahr. Aber es stört mich nicht wirklich. 

Hier am Platz kann ich auch noch viele meiner Bilder sichern, das Wlan erlaubt mir schnelles hochladen in die Cloud. Ausserdem habe ich Strom, Zugang zu Frischwasser, darf meinen Müll abladen, könnte Dusche und WC nutzen und das alles für 250 Kronen (rund 25 Euro). Ausserdem ist die Lage gut, direkt am Wasser und nur knapp 2 km vom Zentrum Motala entfernt.

Ich verbringe hier eine weitere, ruhige Nacht.

Direkt mit Google Maps finden

Fabriksgatan 12H, 591 37 Motala, Schweden

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Abenteuer Schweden 20.06.2021

Sonntag 20.06.2021

Tagesziel Stellplatz Am Meer auf Öland

110 km

Heutiges Ziel ist ein Stellplatz auf der kleinen Insel Öland. Direkt am Wasser. Ein Blick auf die Beschreibung, dort bekomme ich Frischwasser, also spare ich mir das parken am Hafen und Wasser auffüllen.

Doch bevor es losgeht begeben wir uns erneut in den nahegelegenen Park. Das Wasser, die umtriebigen Vögel, der Wind, es ist wie Balsam für meine Seele. So gestärkt machen wir uns auf den Weg.

Schon der Weg über die Brücke ist beeindruckend. An der Touristen Information, die erste Abfahrt nach der Brücke, hole ich mir einen Flyer von Öland. Am Kreisverkehr entdecke ich auch einen Supermarkt und da es dort endlich Parkplätze im Schatten gibt, mache ich dort kurz Halt.

Ich verlassen den Markt mit Köttbullar, einer Wassermelone, Tomaten, Keksen, Nüssen und zwei Flaschen alkoholfreiem Hugo ähnlichem Getränk.

Der Weg zeigt die unterschiedlichsten Landschaften. Viele alte Mühlen. Einige bieten sich zum fotografieren an.

Die 136 führt längs über die Insel. Ein Schild zeigt eine Sehenswürdigkeit. Nur wegen dem Namen biege ich ab. Himmelskrona. Na mal sehen was mich da erwartet.

Es wird ländlich. Kleine Straßen, kleine Ortschaften. Die Geschwindigkeit liegt hier bei 40 km/h manchmal auch schon 60 km/h. Das ist entschleunigtes Reisen.

Das Ziel ist ein Museum. Daily lasse ich natürlich nicht alleine und begnüge mich mit der alleinstehenden Windmühle als Fotomotiv.

Die weitere Fahrt fühlt sich so gut an. Es führt uns durch weitere kleine Dörfer. Diese roten Häuser, liebevoll angelegten Gärten, Dekorationen bei denen meine Mama vor Freude glänzende Augen bekommen würde. Es ist Sonntag, hier und da sitzen die Leute in den Gärten und entspannen. Ich fahre also langsam und achtsam durch viele wundervolle Energien. Wenn es ein Glücksmoment Konto gibt, dann sprengt meins den Rahmen. Ich erkenne, auch wenn Himmelkrona nicht wirklich interessant war, so war es der Weg.

Irgendwann komme ich wieder auf die 136 und bin dann auch nach ein paar Stopps zum fotografieren endlich am Ziel. Was für ein Ausblick! Einzig der Wind macht mir etwas Sorgen. Lieber schließe ich die Hecktüre.

Dann erscheint später eine wirklich sehr nette Dame zum kassieren. Auf englisch verständigen wir uns und es gibt Strom, Frischwasser, die Duschen und Toiletten nutze ich nicht. Bei der Ausfahrt kann ich wohl auch meine Toilette leeren. Perfekt!

Ich lese mich noch etwas durch meine Reiseführer und will am nächsten Morgen ganz früh zum Trollskogen Nationalpark. 4 Uhr soll es schon losgehen. Bevor es wieder zu heiss wird. Also genieße ich noch etwas die Aussicht. Es gibt heute Kartoffeln und Tzatziki. Einfach lecker!

Mit dem starken Wind schlafe ich nicht sofort ein, somit komme ich mit meinem Hörbuch etwas weiter 😉

Den Stellplatz direkt mit Google Maps finden

Nabbelundsvägen 1, 387 75 Byxelkrok, Schweden

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Abenteuer Schweden 19.06.2021

Samstag 19.06.2021

Asnen Nationalpark – Brücke Blidingsholmsbron – Autofriedhof – Tagesziel Kalmar

180 km

Wir wollen heute noch vor der großen Hitze in den Nationalpark. Am Vorabend habe ich bereits alles eingepackt und verräumt, so können wir nach der kleinen Morgenrunde zügig los. Meinen Müll lasse ich noch da, lasse mein Grauwasser ab und behalte diesen Stellplatz in sehr guter Erinnerung!

Knapp 5 Minuten später sind wir am Eingang des Asnen Nationalparks.

Es soll direkt losgehen. Kurz nach dem Eingang schon der Holzsteg. Ein toller Ausblick. Sogar Tische und Bänke und eine Feuerstelle laden zum entspannen ein. Am Weg steht auch Feuerholz und eine Gießkanne bereit. Da kann man sicher schöne Zeiten verbringen.

Wir gehen die große Runde. Schon kurz nach der ersten Abzweigung zum schwereren Weg verfolgen uns auch schon die Stechmücken. Eine echt Plage. Abwechselnd verscheuche ich sie von mir und von Daily.

Lange Pausen zum fotografieren kommen mir also nicht in den Sinn, aber hier bieten sich auch nicht sehr viele Plätze an. Ob da noch was kommt?

Wenigstens ist es schattig durch den Wald.

Aber schon auf dem Rückweg kommt mir der Gedanke, dass wir uns das hätten sparen können. Am Steg zurück kann ich dann doch noch ein paar Libellen erwischen und bin wieder mit der Situation versöhnt. Die Hitze ist wieder unangenehm und wir starten direkt los zur nächsten geplanten Etappe am Autofriedhof.

Auf der Route komme ich wieder an einer Brücke vorbei. Die ist mir einige Tage vorher bereits aufgefallen, da wollte ich aber nicht wieder umkehren. Somit bekomme ich nun erneut die Chance und halte an. Wir wandern los und ich bin froh um diesen Halt. Daily hat sehr viel Geduld mit mir und nachdem ich genug Bilder gemacht habe geht es schon wieder weiter.

Der Autofriedhof ist leicht zu finden.

Der Anfang des Weges ist von alten Reifen gesäumt. Teilweise haben sich die Gräser und Bäume schon festgewachsen. Weiter auf dem Weg tauchen plötzlich an den Seiten die alten Wracks auf. Ist ja irre! Während ist Daily kurz halte mache ich meine Bilder und staune. Das geht den ganzen langen Weg so weiter. Auf dem Rückweg biege ich dann noch ab und entdecke noch viel mehr alte Wracks. Dieser Halt hat sich wirklich gelohnt! Schon am Platz entscheide ich mich, ein extra Video darüber zu machen. 

Nun soll es also weiter nach Kalmar gehen. Noch ungefähr 130 km liegen vor uns!

Erneut das „Problem“ der wunderbaren Landschaft, der unzähligen Parkbuchten am Straßenrand und mit vielen zusätzlichen Bildern später dann die Ankunft in Kalmar.

Einen Stellplatz habe ich noch nicht gewählt. Ich fahre zum Schloß und finde dort nur einen Platz für maximal 6 Stunden. Also kurz parken und planen. Google empfiehlt mir einen Stellplatz am Hafen. Man soll aber früh kommen, meist ist er voll. Ich versuche mein Glück und bekomme noch einen Platz. Zahle direkt gegenüber an der Tourist Info meine Gebühr und atme durch. Es gibt sogar Strom und Wasser könnte ich mir am Hafen holen. Für eine Übernachtung also 220 Kronen (ca. 22 Euro) mit Strom, WC, Duschen, Frischwasser und recht gutes WLAN.

Wir bleiben erstmal im Blacky, für einen Spaziergang ist der Boden noch zu heiss. Kurze Zeit später ist der Platz auch schon voll. Ich war also zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Später spazieren wir dann zum Hafen. Eine tolle Atmosphäre und ich habe Lust auf ein Eis. Für Daily 1 Kugel Vanille und ich bin abenteuerlich und bestelle was, es sieht aus wie Nuss, Karamell und ich denke auf dem Schild steht sowas wie gesalzen 😉

Als ich am Tisch sitze merke ich, ja das waren mal 70 Kronen (7 Euro) für 2 Kugeln Eis, aber naja dafür direkt am Hafen!  

So gestärkt spazieren wir in die andere Richtung zum Park. Das Schloß sieht toll aus. Ich freue mich schon Bilder zu machen, vor allem wenn die Beleuchtung angeht. Wir setzen uns auf eine Bank und Daily beobachtet neugierig die vielen Vögel und Enten. Aber es wird einfach nicht dunkel. Und mir wird langsam kalt. So laufen wir wieder zurück zum Stellplatz um die Ecke. Ich nutze die Gelegenheit und räume etwas auf. Bis ich fertig bin scheint es wenigstens etwas dunkler…

Wir spazieren also erneut in den Park. Aber von Beleuchtung nix zu sehen. Auch Google weiß hier dieses Mal keinen Rat. Somit warten wir. Dieses Mal habe ich aber an eine Jacke gedacht.

Eine gefühlte Ewigkeit später dann die Beleuchtung. Ich mache Bilder und wir gehen zurück. Es ist schon fast Mitternacht.

Schnell bettfertig machen und dann ab ins Traumland.

Den Stellplatz direkt mit Google Maps finden

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Asnen Nationalpark

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Ales Stenar

Ales stenar

Dank dem Routenplaner ist diese Sehenswürdigkeit gut zu finden. Direkt nach Abfahrt von der Hauptstraße befindet sich rechts ein großer Parkplatz. Leider nur wenige Schattenplätze, da sollte man also sehr früh dran sein!

Am Parkautomaten muss man eine Kredit- , bzw. Bankkarte nutzen. Parkzeit wählen, Kennzeichen eingeben und Handynummer für den digitalen Beleg. 

Direkt rechts weg vom Parkplatz geht es zu der Steinformation. Ein gemütlicher Spaziergang und man ist schon in Sichtweite. Für Hundehalter ist allerdings zu beachten, dass es über ein Viehgitter, bzw. Weiderost  geht. Dann noch ein kleiner Anstieg und man ist oben angekommen. Wir waren sehr früh oben, aber schon kurze Zeit später strömten die Touristen wie kleine Ameisen fleißig den Berg hinauf.

Auf dem Rückweg sind wir rechts den Weg hinunter zum Meer. Dort ist neben dem Zugang zum Wasser auch eine Fülle an kleinen Geschäften und man kann auch etwas essen und trinken. Einen Parkplatz gibt es dort auch, jedoch habe ich nur das parken für Klasse 1 (PKW) erlaubt gesehen. 

Die aus 59 Steinen bestehende Schiffssetzung liegt auf einem etwa 37 Meter hohen Hügel direkt an der Ostseeküste beim Ort Kåseberga im Süden Schonens. Der Küstenabschnitt ist von einer steil zum Meer abfallenden Abbruchkante geprägt.

Die 0,5 bis 1,8 Tonnen schweren Steine sind in Form eines Schiffes angeordnet. Die etwa drei Meter hohen Stevensteine von Bug und Heck sind am größten, die Höhe der Steine nimmt von dort zur Mitte hin ab. Während der Großteil der Steine aus örtlich vorkommendem Sandstein ist, bestehen einige Steine aus Hardebergasandstein, der etwa 20 Kilometer entfernt bei Simrishamn gebrochen wurde.

Bei von Märta Strömberg geleiteten Ausgrabungen im Jahr 1997 wurden in der Anlage bearbeitete Feuersteine, Keramikscherben und eine Urne mit Fragmenten verbrannter Menschenknochen und Holzkohle gefunden, die mit der C14-Methode auf die Vendelzeit (circa 600 n. Chr.) datiert wurden, was auch vom Dekor der Urne bestätigt wird. Es wird angenommen, dass die gefundenen Objekte zeitgleich mit der Schiffssetzung sind.

Quelle Wikipedia 

Direkt mit Google Maps finden

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Abenteuer Schweden 18.06.2021

Abenteuer Schweden

Mit dem Wohnmobil durch Schweden

Freitag 18.06.2021

Aufgrund der Hitze gönnen wir uns heute einen Ruhetag – SUP kommt zum Einsatz – einfach mal die Seele baumeln lassen

Nach unserem gewohnt Morgen Ritual bekomme auch ich, zurück im Blacky, einen leckeren Kaffee. Die Tagesplanung steht an und ich wälze einige der Karten, blättere durch den Reiseführer und entscheide mich gegen die Wanderung zum und durch den Nationalpark. Das soll eine gute Entscheidung sein, das merke ich kurze Zeit später.

Kaum ist die Sonne da spüren wir die aufkommende Hitze. Sofort ist klar, heute wird ein Ruhetag. 

Ich pumpe das SUP auf und will später mit Daily aufs Wasser.

Gesagt getan und als wir so dahin gleiten und Daily auch ohne ständigen Nachschub von Leckereien entspannt auf dem Board bleibt, glaube ich vor Glück zu explodieren. 

Als wir aussteigen und sie noch etwas im Wasser bleiben darf bin ich froh, dass wir uns diesen Tag gönnen.

Zurück bei Blacky winken meine „Nachbarn“ rüber und ich höre erst nur schwedisch, dann eine Art Kauderwelsch und dann als ich fragend schaue verstehe ich: „So much fun“. Ja ich lächle und bestätige, „So much fun“.

Die Hitze macht müde und als Daily schnarcht bin auch ich geneigt mich ebenfalls hinzulegen. Aber die Reiseberichte rufen… Als Antrieb ein Kaffee, aber auch der liefert mir nicht die notwendige Energie. So notiere ich mir nur kurz ein paar Eckdaten und schmökere weiter in meinen Reiseführern.

Begleitet vom zwitschern der Vögel und schnarchen von Daily.

An diesem Tag geht es später nochmal mit dem SUP raus.

Zum Essen mache ich mir einfach nur Kartoffeln und Sahne Heringsfilet. Ja genau, das passt wunderbar und nach dem leeren Teller fühle ich mich satt und zufrieden. 

Bis 17 Uhr ist die Rezeption besetzt. Da ich morgen sehr früh los möchte machen wir uns auf zum bezahlen. Daily darf auch mit hinein und der kühle Boden ist eine Wohltat. Zwei Nächte werden abgerechnet. Ich zahle 50 Euro und finde, das war jeden Cent Wert!

Achja ich gönne mir noch einen Kuchen. Es sind ganz tolle Kleinigkeiten in den Kühlschränken. Ein Karottenkuchen mit Glasur lacht mich an. Ja den genieße ich mit einem Kaffe, sozusagen zum Abschluss. Wer nach 17 Uhr noch Lust auf etwas Süßes oder Kaffee hat, der kann sich bis 20 Uhr in einem kleinen Holzhäuschen bedienen. Zahlen kann man mit einer App, die Schweden nutzen überwiegend Swish.

Wer das nicht hat, ja ich denke, dann zahlt man am nächsten Tag. Ich bin begeistert von diesem Service. 

Inzwischen habe ich auch den nächsten Tag geplant und will nach dem Besuch im Asnen Nationalpark weiter zu einem Autofriedhof und dann nach Kalmar. Mit dem letzten Schluck Kaffee und Blick auf die restlichen Kuchenkrümel schließe ich zufrieden meine Bücher und bin sehr glücklich. 

Abendrunde, bettfertig machen und erneut in eine entspannte Nacht gleiten.

Hier noch ein paar stimmungsvolle Bilder vom Campingplatz

Abenteuer Schweden 27.06.2021

Sonntag 27.06.2021 Rüber auf die Nachbarinsel Öckerö – Tagesziel Malmö 300 km Auch heute hat sich an der grauen Wolkendecke und dem Regen nichts geändert.

Abenteuer Schweden 26.06.2021

Samstag 26.06.2021 Ruhetag auf der Insel Hönö Das leichte klopfen der Regentropfen weckt mich auf. Ich ziehe den Vorhang vorne auf und blicke auf einen

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Abenteuer Schweden 17.06.2021

Abenteuer Schweden

Mit dem Wohnmobil durch Schweden

Donnerstag 17.06.2021

Ales Stenar – Parkplatz am Straßenrand – Tagesziel Asnen Nationalpark

240 km

Daily weckt mich und ich wache auf und bin ausgeruht. Wieder eine entspannte Nacht hinter mir. Eine kurze Runde bis zum Wasser. 

Heute verlassen wir den südlichsten Punkt Schwedens. Das Tagesziel ist der Asnen Nationalpark. Der Routenplaner zeigt mir 230 km zum Ziel an. Das ist überschaubar wie ich finde. Also starten wir kurz vor 6 Uhr. Nach den ersten Metern wird mir klar, es ist kein Traum gewesen, ich bin tatsächlich in SCHWEDEN!

Ich reise also entspannt dahin und entdecke am Straßenrand einen Zugang zum Wasser, ein paar Boote und möchte gerne ein paar Bilder machen. Ein Schild verbietet jedoch Wohnmobile. 

Aber diese Chance will ich mir nicht entgehen lassen und schaue mich um. Ein netter junger Mann macht gerade ein paar Tische sauber. Über die kleine Brücke drüber und man kann sich in einem kleinen Restaurant stärken. 

Ich rufe auf englisch hinüber und frage, ob ich kurz stehen bleiben kann um zu fotografieren. Sehr freundlich höre ich „absolutely!“ Also alle Türen auf um Daily etwas Wind zu gönnen und ich gehe auf Bilderjagd.

Als ich fertig bin, darf Daily den Platz auch noch erkunden und ich sauge diese Atmosphäre wie ein Schwamm auf.

Es geht weiter und als Zwischenstopp ist Ales Stenar geplant. Die schwedische Version von dem englischen Stonehenge.

Auf dem Weg fahre ich noch an einem Schild vorbei, dort soll wohl ein Hundestrand sein. Ich drehe also um und fahre den Weg ab. Dort ist aber bereits alles zugeparkt. Es scheint eine Gruppe junger Leute zu sein die lange gefeiert haben. So sieht jedenfalls eine der jungen Frauen aus. Auch der Weg zum Strand ist blockiert. Ich drehe also um, ein Hoch auf meine Rückfahrkamera!

Dann eben einer der nächsten Zugänge zum Wasser. Aber an den weiteren Haltestellen sind Hunde nicht erlaubt. Gut, dann muss ich da auch nicht halten.

Die nächste Herausforderung ist der Parkautomat bei Ales Stenar. Lediglich Zahlungen mit Karte sind möglich. Meine Kreditkarte wird erst nicht erkannt, beim zweiten Versuch klicke ich mich durch, entscheide mich für 2 Stunden parken, tippe mein Kennzeichen ein und gebe noch meine Handynummer an für den Beleg. Bis ich fertig bin, Gürteltasche, Kamera, Hundebeutel, usw. kommt noch immer kein Beleg. Aber ist mir nun auch egal. Ich erinnere mich an eine Glückskarte, die ich neulich gezogen habe: Wer sich sorgt, sorgt sich zweimal. 

Daran denke ich ziemlich oft und mache mir seither weniger Sorgen. Verrückt oder?

Es ist noch früh, aber schon sehr warm. Am Weg ist genug Gras für Daily zum laufen. Der Weg selbst ist noch nicht zu heiss, aber das kann ja noch werden. Die Wegweiser sind hilfreich und kurze Zeit später sind wir schon an der Steinformation. Allerdings bleiben wir nicht lange. Es ist schon zu warm und wie fleißige Ameisen strömen die Touristen den Berg hinauf. Ja was habe ich auch erwartet an dieser Sehenswürdigkeit 😉 

Beim Abstieg biegen wir rechts ab hinunter zum Wasser. Da soll sich Daily abkühlen. An einem Abschnitt gibt es auch einen guten Zugang. Aber Daily kennt noch keine Wellen! Ich bleibe bei ihr stehen und lasse ihr alle Zeit der Welt und siehe da, Wellen sind nicht so schrecklich wie vermutet!

Nach der Abkühlung wandern wir wieder entspannt zurück.

Die weitere Fahrt zum Nationalpark dauert länger als erwartet. Es gibt so viele Parkbuchten und die laden einfach ein um kurz zu halten und Bilder zu machen. Eine erneute Abkühlung für Daily bietet sich am Parkplatz Humleslingan. Erst fahre ich vorbei, entscheide dann spontan umzudrehen und bin froh über diese Entscheidung. Es ist ein toller Zugang, ein Steg und Daily hat sichtlich Spaß. Hier lasse ich auch mal die Drohne steigen, aber der Wind ist einfach zu stark. Somit freue ich mich mit Daily, mache noch ein paar Bilder und wir steigen dann wieder den kleinen Hügel hoch zum Parkplatz.

Aber irgendwann auf der weiteren Strecke entscheide ich mich bewusst für das weiter fahren und einfach genießen.

Etwa 5 km vor dem Nationalpark entdecke ich links einen Campingplatz. Schön sieht er aus, aber ich fahre weiter. Die Gegend ist angenehm zu erkunden. Oft darf man nur 40 km/h fahren und das entschleunigt ungemein. Zudem sind es teilweise recht enge Straßen und da fühle ich mich mit geringerer Geschwindigkeit einfach sicherer. Plötzlich geht es über eine Brücke, aber vorher kann man auf einem Parkplatz anhalten. Natürlich bleibe ich hier auch kurz stehen. Wunderbare Landschaft und diese Euphorie siegt über die Müdigkeit. So eine lange Fahrt kostet einfach Kraft.

Aber dann solch eine Aussicht genießen zu dürfen, das ist Entschädigung genug.

Laut Navi nur noch 3 km zum Park. Ja und da sind wir dann auch schon wenige Minuten später. Nur ein einziges Auto am Parkplatz. Über Nacht kann ich hier nicht bleiben. Das ist schlicht nicht erlaubt. Also fahre ich das kleine Stück zurück zum Parkplatz an der Brücke. Das würde ich schick finden hier zu übernachten. Aber auch hier ist das leider verboten.

Nun also einen Stellplatz in der Nähe finden. Und was glaubt man… Ich werde zu dem Platz geführt, an dem ich vorher schon vorbeigefahren bin. Ein sehr netter Betreiber. Ich bekomme einen Plan vom Platz. Lediglich 3 Stellplätze sind reserviert, ich habe ansonsten freie Auswahl.

Nur mein Name wird eingetragen, Datum meiner Anreise und mehr nicht. Bezahlen soll ich bei der Abreise. Wie unkompliziert. Langsam fahre ich den Platz entlang und entscheide mich für den Platz ganz nahe am Zugang zum See. Die Plätze sind alle so groß, einfach toll! Strom könnte ich auch nehmen, aber ich spare mir das anschließen. Am nächsten Tag soll es ja weiter gehen. 

Der Platz ist stufenförmig angelegt. Ich blicke direkt zum See. Sobald die Kinder nicht mehr im Wasser sind gönnen wir uns eine kleine Abkühlung. Einfach wunderbar!

Die Gelegenheit nutze ich und probiere zum ersten Mal meinen Omnia aus. Ganz Freestyle befülle ich diesen und bin vom Ergebnis positiv überrascht. Ja so mag ich das!

Noch eine kleine Abendrunde mit Daily und ich mache mich bettfertig.

Auch hier geht es direkt ab ins Traumland.

Hier die Adresse com Campingplatz: Mjölkenabben, 360 13 Urshult, Schweden

Abenteuer Schweden 27.06.2021

Sonntag 27.06.2021 Rüber auf die Nachbarinsel Öckerö – Tagesziel Malmö 300 km Auch heute hat sich an der grauen Wolkendecke und dem Regen nichts geändert.

Abenteuer Schweden 26.06.2021

Samstag 26.06.2021 Ruhetag auf der Insel Hönö Das leichte klopfen der Regentropfen weckt mich auf. Ich ziehe den Vorhang vorne auf und blicke auf einen

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Abenteuer Schweden Anreise

Abenteuer Schweden

Mit dem Wohnmobil durch Schweden

Die Anreise

1200 km von Arnbruck in Bayern bis nach Strandhem in Schweden

Vier deutsche Bundesländer durchquert, weiter auf dem Landweg durch Dänemark

Die Vorbereitungen geben mir ein sicheres Gefühl. Ohne die Checklisten hätte ich sicher dauernd so eine Ahnung, irgendetwas vergessen zu haben.  Also starte ich am Dienstag, den 15. Juni 2021 pünktlich um 6 Uhr und einem km Stand von 4218 km.  Mein Abenteuer Schweden. 

Nochmal kurz alle Fenster und Schränke checken. Alles passt, also los! Noch in der bekannten Umgebung glaube ich noch nicht richtig was jetzt passiert. Mein Blick immer auf mein Handy mit dem Routenplaner. Zum vereinbarten Termin für den PCR Test will ich natürlich pünktlich sein. Um 8:30 Uhr erreiche ich den Parkplatz am Hornbach in Nürnberg. Dort ist eine Test Station eingerichtet. Mir bleibt noch eine halbe Stunde Zeit. So mag ich das. Also drehe ich eine kleine Runde mit Daily.

Der Test ist zwar etwas unangenehm, wer mag schon gern so ein Stäbchen im Rachen haben.. Aber die Dame ist sehr freundlich und geduldig und kurze Zeit später sind beide Tests erledigt. Ein Schnelltest, allerdings nur 24 Stunden gültig und der PCR Test folgt ungefähr 24 Stunden später. Beides in englischer Übersetzung für die Einreise nach Schweden.

Jetzt ist Zeit für den ersten Kaffee an diesem Tag. Schmeckt der gut!!!

Und plötzlich beginnt auch die Urlaubsstimmung. Denn die Pflicht ist nun erfüllt. Alles was jetzt folgt kann nur gut werden. Zur Storebaelt Brücke wären es 988 km. Das durchzufahren wäre Irrsinn. Somit plane ich einen Halt in ungefähr der der Hälfte der Strecke. Es geht um 9:30 Uhr weiter.

Für kurze Kaffee- und Gassi Pausen wähle ich kleine Parkplätze an der Autobahn. Raststätten meide ich. Es geht sehr gut voran, mit ungefähr 110km/h reise ich entspannt dahin und nähere mich meinem ersten Etappenziel. Südsee Camp in der Nähe der Lüneburger Heide. Dort komme ich um 17 Uhr an und mein Tacho zeigt mir einen km Stand von 4937 km an. Über 600 km geschafft – das steckt mir aber auch in den Knochen!

Der Stellplatz ist sehr groß und kaum belegt. Positiv finde ich, dass hier auch Gespanne parken dürfen. Auf den meisten Wohnmobil Stellplätzen ist das ja nicht erlaubt! Auf der gegenüberliegenden Seite ist der eigentliche Campingplatz. Dort ist auch der kleine See. Also ist klar wo wir nun hinlaufen.  Die Sonne brennt und es ist gefühlter Hochsommer, da kommt die kurze Abkühlung im Wasser für Daily gerade recht.

Der Campingplatz macht einen super Eindruck. Ich sehe zwar nur den vorderen Bereich, aber der gefällt mir. Großer Spielplatz, Restaurant, natürlich die Rezeption und alles hübsch und sauber angelegt. Da ist man gleich in Urlaubsstimmung.

Zurück am Stellplatz kann ich mich am Automaten leider nicht anmelden. Es scheint eine technische Störung zu geben. Für eine Nacht werden 18 Euro verlangt. Strom kann man noch dazu buchen. Ebenfalls könnte man hier die Ver- und Entsorgung nutzen.

Mein Körper spürt die lange Fahrt, das frühe aufstehen, auf den Verkehr konzentrieren. Er wird aber auch gleichzeitig mit Dopamin bombardiert. SCHWEDEN!!!!

Ich entscheide mich für Nudeln mit Tomatensoße. Die genieße ich und mache mich bettfertig. Nachdem ich alle Türen gesichert habe, mache ich es mir bequem. Noch ein „Gute Nacht Gruß“ an meine Lieben, kurz danach ab ins Traumland. Ich schlafe wie ein Stein.

Am nächsten Morgen weckt mich Daily und wir erkunden den Stellplatz und die Umgebung mit einer kleinen Morgenrunde. Ein Kaffee für mich und um 5:45 Uhr geht es weiter. Wieder wähle ich für unsere Pausen eher kleine Parkplätze an der Autobahn mit viel grün. Der letzte Halt vor der ersten Brücke ist um 11:40 Uhr. Km Stand 5342 km. Also nochmal 405 km geschafft. Auch diese Fahrt kostet Kraft, aber erneut siegt die Aufregung und nun ist Schweden so nah wie nie! Als die Storebaelt Brücke in Sicht ist muss ich grinsen. Es hat alles wunderbar geklappt bis hierher.

Einfach beeindruckend, die Fahrt über die Brücke und ich hatte eigentlich mit einer Mautstelle gerechnet. Denn beide Brücken sind kostenpflichtig. Die kleine ängstliche Sandra in mir zweifelt. Hab ich vergessen vorher irgendwo anzuhalten und zu zahlen? Schnell schiebe ich diese Gedanken beiseite und genieße die Eindrücke. Und am Ende der Brücke sehe ich auch die Mautstelle. Ich möchte gern bar zahlen möchte wähle ich die entsprechende Durchfahrt „Cash“. Ich füttere den Automaten mit meinem Euro Schein. Zurück bekomme ich Dänische Kronen. 

Kurz danach eine Kontrolle. Ich zeige meinen Ausweis und meinen negativen Schnelltest vor. Der ist zwar schon ein paar Stunden über der 24 Std Gültigkeit, aber ich versuche es. Das Ergebnis vom PCR Test ist leider noch nicht abrufbar. Aber ich komme durch. Nun noch auf zur Öresundbrücke und dann bin ich auch schon in Schweden!

Halten möchte ich nun nicht mehr, ich fahre weiter und erreiche den Tunnel. Kurz danach dann die Öresundbrücke und am Ende die Mautstelle. Dieses Mal wähle ich Zahlung mit Karte und voila bin schon durch. Einige Meter weiter dann die Kontrolle an der schwedischen Grenze. Ich zeige meinen Ausweis, den Ausweis von Daily, die online Anmeldung bei schwedischen Zoll für Daily. Als ich meinen Test zeigen will winkt der Beamte ab. Ok……

Ich darf ohne weitere Kontrolle durch und bin nun also in SCHWEDEN!!!!

Mein Ziel ist Strandhem. Das war mein geplantes erstes Ziel in Schweden. Allerdings stellt sich die Anfahrt an den Strand als eine kleine Herausforderung dar. Ein Zugang ist Privatgelände, die anderen führen durch Wohngebiete und am Ende gibt es zwar Parkmöglichkeiten, jedoch nicht für Wohnmobile. Ich gebe aber nicht auf und orientiere mich am Wasser. Da sollte es doch einen Zugang geben?! Und ich werde für meine Geduld und Zuversicht belohnt. Ein großer Parkplatz, eine grandiose Aussicht. Zugang zum Wasser für Daily. Das alles um 14 Uhr am 16. Juni 2021, km Stand 5527 km.

Ein paar Bilder machen von oben. Blick auf die Öresundbrücke und wieder ein breites grinsen im Gesicht. Die Sonne brennt und wir machen uns direkt auf zum Wasser.

Hier noch die genaue Adresse: Utsiktsvägen 10, 216 30 Limhamn

Und hier kann man Hund bzw. Katze unkompliziert online beim schwedischen Zoll anmelden.

Die erste Nacht möchte ich auf einem Stellplatz in der Nähe von Smygehuk verbringen. Auf dem Weg dorthin entdecke ich einen Parkplatz und Blick zum Wasser. Kurzerhand biege ich ab und erkunde mit Daily diesen tollen Abschnitt. 4 Stunden kann man hier parken und die Aussicht genießen, es sich an den Tischen und Bänken gemütlich machen, spazieren gehen und sich entspannen. 

Parkplatz 231 62 Trelleborg

Es ist weiterhin warm und so fahren wir nach einer Abkühlung für Daily weiter zum Stellplatz. Um 17:30 Uhr stehe ich auf der riesigen Wiese. An der Einfahrt sind zwar Schilder, die auf ein zeitliches Parken hinweisen, aber der Platz ist fast voll und somit geselle ich mich dazu. Motor abschalten, Türen auf und durchatmen. Wieder ein toller Blick aufs Wasser.

Wir erkunden gemeinsam die Umgebung und ein Weg am Wasser führt direkt zum Smygehuk. Die Natur ist beeindruckend und es ist Balsam für die Seele hier entlang zu wandern. Das rauschen der Wellen. Das singen der Vögel. Das satte grün der Gräser.

Zurück am Stellplatz entscheide ich mich für Nudeln, diesmal mit einer Dose Linsen. Es schmeckt lecker. Ich bin zufrieden. Daily ist auch schon versorgt und so mache ich noch ein paar Bilder und läute so langsam den Ruhemodus ein, sichere alle Türen und mache mich bettfertig.

Auch an diesem Abend falle ich direkt ins Traumland.

So findet Ihr die Wiese / den Stellplatz: Smyge strandväg 10, 231 78 Smygehamn

Abenteuer Schweden 27.06.2021

Sonntag 27.06.2021 Rüber auf die Nachbarinsel Öckerö – Tagesziel Malmö 300 km Auch heute hat sich an der grauen Wolkendecke und dem Regen nichts geändert.

Abenteuer Schweden 26.06.2021

Samstag 26.06.2021 Ruhetag auf der Insel Hönö Das leichte klopfen der Regentropfen weckt mich auf. Ich ziehe den Vorhang vorne auf und blicke auf einen

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Abenteuer Schweden Vorbereitungen

Abenteuer Schweden Die Vorbereitungen

1200 km von Arnbruck in Bayern bis nach Strandhem in Schweden sind geplant.

Vier deutsche Bundesländer durchqueren, weiter auf dem Landweg durch Dänemark

Schweden war schon lange, sehr lange im Gespräch. Und ursprünglich sollte es Ende Juli / Anfang August 2021 losgehen. Aber verschiedene Umstände haben eine frühere Verwirklichung dieses Traums veranlasst. Lediglich einige wenige Tage also für die Vorbereitung. Mir war direkt klar, dass ich Listen brauche. Am besten für verschiedene Bereiche. Eine für Daily, eine für meine Fotoausrüstung, für Lebensmittel und Sonstiges. Damit sollte ich nichts vergessen!

Für Daily war klar, dass es folgendes zu beachten, bzw. mitzunehmen gibt:

  • genügend Hundefutter
  • Leckerchen
  • Notfall Ratgeber
  • Kohletabletten und Reiseapotheke
  • Zeckenzange
  • Spielzeug
  • Extra Leinen und Geschirre
  • Maulkorb (falls notwendig)
  • Anmeldung beim schwedischen Zoll
  • Futter- und Trinknapf
  • Hundedecken und Handtücher
  • Frischkäse, Bananen und Karotten 
  • App um umliegende Tierärzte zu finden
  • Wasserflasche für Wanderungen
  • Impfpass
  • Handschuhe

An Vorräten habe ich mich für folgendes entschieden:

  • Kartoffeln
  • Zwiebel
  • Butter
  • Honig und Nutella
  • Öl und Brühe
  • Bananen und Äpfel
  • Toast
  • Milch
  • Kaffee und Kaba
  • Reis und Nudeln
  • verschiedene Soßen
  • Tütensuppen wenns mal schnell gehen muss
  • Kekse
  • Mini Bratwürste
  • Käse und Wurst
  • Gurken und Tomaten
  • Senf und Majonaise

Und unter “Sonstiges” und Fotoausrüstung habe ich folgendes notiert:

  • Streichhölzer und Anzünder
  • Waschmittel
  • WC Papier
  • Feuchte Reinigungstücher
  • SUP
  • Insektenschutz
  • Sonnencreme und Wasserschuhe 
  • Solarmatte
  • Kameras und Objektive
  • Akkus
  • Stativ
  • Drohne
  • Speicherkarten
  • Ladegeräte und Kabel

Dann habe ich noch schnell zwei Reiseführer bestellt um etwas grob planen zu können. Somit war ich schon mitten im Reisefieber und konnte es kaum abwarten.